Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben von Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz. Finden Sie passende Aufträge und bewerben Sie sich direkt.
Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz mit Sitz in Görlitz ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 0 aktive Ausschreibungen von insgesamt 12 erfassten Vergabeverfahren.
Als Vergabestelle schreibt Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.
Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz sind Bildung & Weiterbildung (67%) und Reparatur & Wartung (33%).
Alle Ausschreibungen von Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren. Die Beschreibung jeder Ausschreibung enthält alle relevanten Details zu den geforderten Leistungen und dem Einsatz der Mittel.
12 Ausschreibungen (Seite 1 von 2)
Motivieren – Orientieren – Praktika (MOPra) 2024
Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) 2024 - kooperatives Modell -
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Bahnhofstr. 24; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Telefon: +49 35816634850; Internet-Adresse: www.kreis-görlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 06/PersO Weißwasser Paragr. 45/2024 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Gegenstand der Leistung ist, bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus dem Rechtskreis des SGB II, eine Verbesserung in den Entwicklungszielen Arbeitsmotivation, Rahmenbedingungen sowie Mitwirkung bei der Fallsteuerung zu erreichen. Die Teilnehmer sollen weitgehend individuell aus verschiedenen Modulen wählen können, um Kenntnisse im Bereich Selbstmanagement zu erlangen, praktische Erfahrungen in Form von „Schnupperpraktika“ in einem selbstgewählten Berufsfeld zu sammeln, sich beruflich orientieren zu können und darüber hinaus ihre Arbeitsmotivation zu steigern. Ebenso sollen die Teilnehmer mögliche Unterstützungsleistungen, beispielsweise in Bezug auf Mobilität, Kinderbetreuung, Qualifikation etc. kennenlernen. Sowohl Teilnehmer als auch Auftraggeber sollen nach Ablauf der Zuweisungsdauer einen Vorschlag für einen individuellen Eingliederungsplan erhalten, welcher konkrete Handlungsschritte hinsichtlich einer erfolgreichen Integration in den 1. Arbeitsmarkt aufzeigt. Diese können auch in der Aufnahme einer geförderten Maßnahme nach §§ 45 oder 81 SGB III zur Erreichung weiterer Entwicklungsziele liegen. Gesetzliche Grundlage der Leistung ist § 16 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III. Die Leistung ist an dem Maßnahmeort Weißwasser mit 8 Teilnehmerplätzen zu erbringen. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Postleitzahl: 02943; Ort: Weißwasser; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.06.2024, Ende: 31.03.2025 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2933050/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 30.04.2024, 11:00 Uhr; Bindefrist: 29.05.2024 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Die Auftragnehmereignung ist entsprechend der Vorgaben der Vergabeunterlagen nachzuweisen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind zu erbringen: Die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine auf andere Weise erlaubte Berufsausübung. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechen-den Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung bzw. Erlaubnis zur Berufsausübung im jeweiligen Staat. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. Ein Bieter hat die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m. § 181 Abs. 4 S. 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der jeweils bebotene Maßnahmeort aufgeführt sein. Als Nachweis für seine Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten 3 Geschäftsjahre einzureichen. Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten drei Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. Nachweis qualifizierten Personals: Der Personaleinsatz bemisst sich für die gesamte Dauer der Beauftragung nach folgendem Personalschlüssel: 1,2 VZÄ Coach je 8 – 9 Teilnehmerplätze 0,4 VZÄ Sozialpädagoge je 8 – 9 Teilnehmerplätze 1,0 VZÄ entspricht 39 Wochenarbeitsstunden Um eine möglichst beständige Personalzuordnung zu den jeweiligen Teilnehmern zu erreichen, sollte der Personaleinsatz an Coaches durch maximal zwei Personen, von Sozialpädagogen durch eine Person gedeckt werden. Beide Professionen sind zwingend durch fest angestellte Arbeitnehmer beim Auftragnehmer sicherzustellen, wobei maximal 25 % des Personaleinsatzes durch Honorarkräfte abgedeckt werden dürfen. Diese können beispielsweise für Fachvorträge in den jeweiligen Modulen eingesetzt werden. Gegebenenfalls eingesetzte Honorarkräfte sind nicht Bestandteil der Eignungsprüfung und bedürfen keiner Genehmigung der Vergabestelle. Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Als Minimalanforderungen werden folgende Qualifikationen/Berufserfahrungen des einzusetzenden Personals erwartet. Coach Verfügt mindestens über: • einen Berufsabschluss und • pädagogische Eignung z. B. Abschluss nach der Ausbildereignungsprüfung AEVO oder Abschluss als Meister/Techniker oder Coaching-Ausbildung oder Persönlichkeitstrainer oder Motivationstrainer und • 2-jährige Berufserfahrung in der Erwachsenbildung oder in der Mitarbeiterführung und • fundierte Kenntnisse der regionalen Arbeitsmarktsituation Sozialpädagoge Verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen: • Bachelor bzw. Master Sozialpädagogik/Soziale Arbeit • Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter • Diplom-Pädagoge mit Vertiefung Sozialpädagogik • Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/-arbeiter • ein dem Staatlich anerkannten Sozialpädagogen/Sozial-arbeiter gleichgestellter Abschluss im Beitrittsgebiet vor dem 03.10.1990 • Staatlich anerkannter Erzieher, Pädagogen und pädagogische Mitarbeiter (besitzen artfremdes Studium) und entsprechender mehrjähriger (mindestens 3 Jahre) Erfahrung in der sozialpädagogischen Begleitung der dargestellten Zielgruppe Der Personaleinsatz ist vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die fachliche Eignung des Personals ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnisse bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal und die geforderten Nachweise müssen bei Angebotseinreichung vorliegen. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechen-des Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung abgegeben werden. Zum Nachweis der geforderten Berufserfahrung bzw. praktischen Erfahrung mit der beschriebenen Zielgruppe ist die Referenzliste Personal einzureichen. Der Bieter soll durch Angabe von mindestens 3 Referenzen für die in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen. Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Für alle nachfolgenden räumlichen und ausstattungstechnischen Forderungen gelten insbesondere folgende Vorschriften: • Arbeitsstättenverordnung und technische Regeln für Arbeitsstätten • Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Berufsgenossenschaften • Brandschutzbestimmungen Es wird Barrierefreiheit gefordert. Sie ist unter Berücksichtigung vorhandener Behinderungen der Teilnehmer zu gewährleisten. Rechtzeitig zum Maßnahmebeginn gewährleistet der Auftragnehmer die ggf. erforderliche Anpassung der Ausstattung der Bildungseinrichtung an die Bedürfnisse der Teilnehmenden mit Behinderung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Der Auftragnehmer hat dafür sicherzustellen, dass auch Teilnehmern, die z. B. Rollstuhlfahrer oder schwer gehbehindert sind, gemäß den geltenden Vorschriften, der Zugang zur Bildungsstätte sowie zu allen vorgesehenen Räumlichkeiten selbständig möglich ist. Entsprechende Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum behindertengerechten Zugang sind vorzuhalten. Es ist weiter-hin sicherzustellen, dass behindertengerechte Toiletten gemäß der einschlägigen DIN zur Verfügung stehen. Es ist mindestens ein Schulungs-/Gruppenraum mit einer Mindestgröße von 3 m²/Teilnehmerplatz vorzuhalten. Entsprechend der Teilnehmerplätze sind PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang einzurichten, um EDV-Unterweisungen, Bewerbungstraining sowie Arbeitsplatzakquise durchführen zu können. Die Leistungsmerkmale der PC-Arbeitsplätze müssen dabei aktuellen Anforderungen entsprechen. Zur Durchführung von Einzelberatungen und Kleingruppengesprächen ist vom Auftragnehmer ein separater Raum (Besprechungsraum) einzurichten, der ausreichend Platz bietet und den persönlichen Datenschutz gewährleistet. Die Räume sind zeitgerecht auszustatten. Zusätzlich sind geeignete Medien zur Unterstützung der anzuwendenden Methodik vorzuhalten und einzusetzen. Diese müssen einen engen Bezug zur Zielsetzung der Maßnahme haben. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass Räumlichkeiten, Maßnahmezeiten und regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel aufeinander abgestimmt sind. Die Räume zur Maßnahmedurchführung sollen durch entsprechende Beschilderung gut auffindbar sein. Die Dokumentation erfolgt über den Erhebungsbogen Ausstattung und ist um eine formlose Anlage (Grundriss mit Kennzeichnung der genutzten Räumlichkeiten sowie die Vertragsunterlagen zur Sicherung der Nutzbarkeit der Räumlichkeiten) zu ergänzen. Sofern der Bieter Räume bei Dritten anmieten möchte, sind anstelle der Vertragsunterlagen entsprechende Absichtserklärungen des Dritten zur Vermietung an den Bieter ausreichend. Änderungen der Räumlichkeiten sind durch den Auftraggeber genehmigungspflichtig. Die Räumlichkeiten und deren Ausstattung können durch den Auftraggeber vor Ort geprüft werden. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei); Es wird auf die am 01.04.2019 in Kraft getretene Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unter-nehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb eines Loses beteiligt. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 26.04.2024, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Berufliche Wiedereingliederung/ Qualifizierung,Beratung/ Gutachten/ Studie (Gesellschaft/ Soziales),Betreuung (Soziales)
Jugendmodul (JuMo) 2024
Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis/in eine duale Berufsausbildung (VispA) 2025
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/ Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Bahnhofstr. 24; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Internet-Adresse: https://www.kreis-goerlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 02/PersOplus Paragr. 45/2025 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Gegenstand der Leistung ist, bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus dem Rechtskreis des SGB II, eine Verbesserung in den Entwicklungszielen Sozialverhalten/Teamfähigkeit, Arbeitsmotivation, Rahmenbedingungen, Lebenspraktische Kompetenzen sowie Mitwirkung in der Fallsteuerung zu erreichen. Die Teilnehmer sollen weitgehend individuell aus verschiedenen Modulen wählen können, um Kenntnisse im Bereich Selbstmanagement zu erlangen, praktische Erfahrungen in Form von „Schnupperpraktika“ in einem selbstgewählten Berufsfeld zu sammeln, sich beruflich orientieren zu können und darüber hinaus ihre Arbeitsmotivation zu steigern. Ebenso sollen die Teilnehmer mögliche Unterstützungsleistungen, beispielsweise in Bezug auf Mobilität, Kinderbetreuung, Qualifikation etc. kennenlernen. Sowohl Teilnehmer als auch Auftraggeber sollen nach Ablauf der Zuweisungsdauer einen Vorschlag für einen individuellen Eingliederungsplan erhalten, welcher konkrete Handlungsschritte hinsichtlich einer erfolgreichen Integration in den 1. Arbeitsmarkt aufzeigt. Diese können auch in der Aufnahme einer geförderten Maßnahme nach §§ 45 oder 81 SGB III zur Erreichung weiterer Entwicklungsziele liegen. Gesetzliche Grundlage der Leistung ist § 16 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III. Die Leistung für dieses Los 1 ist an dem Maßnahmeort Weißwasser mit 8 Teilnehmerplätzen zu erbringen. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Postleitzahl: 02943; Ort: Weißwasser; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.04.2025, Ende: 31.03.2026 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3083179/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 13.01.2025, 11:00 Uhr; Bindefrist: 05.03.2025 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: nicht angegeben 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine auf andere Weise erlaubte Berufsausübung. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechenden Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung bzw. Erlaubnis zur Berufsausübung im jeweiligen Staat. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. Ein Bieter hat die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m. § 181 Abs. 4 S. 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der bebotene Maßnahmeort aufgeführt sein. Als Nachweis für seine Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten 3 Geschäftsjahre einzureichen. Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten drei Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. Nachweis qualifizierten Personals: Der Personaleinsatz bemisst sich für die gesamte Dauer der Beauftragung nach folgendem Personalschlüssel: 1,65 VZÄ (entspricht 65 Wochenarbeitsstunden) Coach je 8 – 10 Teilnehmerplätze 0,25 VZÄ (entspricht 10 Wochenarbeitsstunden) Sozialpädagoge je 8 – 10 Teilnehmerplätze 0,10 VZÄ (entspricht 4 Wochenarbeitsstunden) Sprachmittler je 8 – 10 Teilnehmerplätze Um eine möglichst beständige Personalzuordnung zu den jeweiligen Teilnehmern zu erreichen, sollte der Personaleinsatz an Coaches durch maximal zwei Personen, von Sozialpädagogen durch eine Person gedeckt werden. Beide Professionen sind durch fest angestellte Arbeitnehmer beim Auftragnehmer sicherzustellen. Die Profession Coach kann bis zu 25 % des Personaleinsatzes durch Honorarkräfte abgedeckt werden, beispielsweise für Fachvorträge in den jeweiligen Modulen. Die Profession Sprachmittler kann vollumfänglich über Honorarkräfte abgedeckt werden und soll bedarfsgerecht und zielgerichtet eingesetzt werden. Gegebenenfalls eingesetzte Honorarkräfte sind nicht Bestandteil der Eignungsprüfung und bedürfen keiner Genehmigung der Vergabestelle. Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern – ausgenommen Sprachmittler – wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Als Minimalanforderungen werden folgende Qualifikationen/Berufserfahrungen des einzusetzenden Personals erwartet. Der Coach verfügt mindestens über: einen Berufsabschluss und pädagogische Eignung z. B. Abschluss nach der Ausbildereignungsprüfung AEVO oder Abschluss als Meister/Techniker oder Coaching-Ausbildung oder Persönlichkeitstrainer oder Motivationstrainer und 2-jährige Berufserfahrung in der Erwachsenbildung oder in der Mitarbeiterführung und fundierte Kenntnisse der regionalen Arbeitsmarktsituation. Der Sozialpädagoge verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen: Bachelor bzw. Master Sozialpädagogik/Soziale Arbeit, Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter, Diplom-Pädagoge mit Vertiefung Sozialpädagogik, Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/-arbeiter, ein dem Staatlich anerkannten Sozialpädagogen/Sozialarbeiter gleichgestellter Abschluss im Beitrittsgebiet vor dem 03.10.1990 oder Staatlich anerkannter Erzieher, Pädagogen und pädagogische Mitarbeiter (besitzen artfremdes Studium) und entsprechender mehrjähriger (mindestens 3 Jahre) Erfahrung in der sozialpädagogischen Begleitung der dargestellten Zielgruppe. Der Personaleinsatz ist vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die fachliche Eignung des Personals ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnisse bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal und die geforderten Nachweise müssen bei Angebotseinreichung vorliegen. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechendes Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung abgegeben werden. Zum Nachweis der geforderten Berufserfahrung bzw. praktischen Erfahrung mit der beschriebenen Zielgruppe ist die Referenzliste Personal einzureichen. Der Bieter soll durch Angabe von mindestens 3 Referenzen für die in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen. Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Für alle nachfolgenden räumlichen und ausstattungstechnischen Forderungen gelten insbesondere folgende Vorschriften: Arbeitsstättenverordnung und technische Regeln für Arbeitsstätten, Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Berufsgenossenschaften und Brandschutzbestimmungen. Es wird Barrierefreiheit gefordert. Sie ist unter Berücksichtigung vorhandener Behinderungen der Teilnehmer zu gewährleisten. Rechtzeitig zum Maßnahmebeginn gewährleistet der Auftragnehmer die ggf. erforderliche Anpassung der Ausstattung der Bildungseinrichtung an die Bedürfnisse der Teilnehmenden mit Behinderung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Der Auftragnehmer hat dafür sicherzustellen, dass auch Teilnehmern, die z. B. Rollstuhlfahrer oder schwer gehbehindert sind, gemäß den geltenden Vorschriften, der Zugang zur Bildungsstätte sowie zu allen vorgesehenen Räumlichkeiten selbständig möglich ist. Entsprechende Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum behindertengerechten Zugang sind vorzuhalten. Es ist weiterhin sicherzustellen, dass behindertengerechte Toiletten gemäß der einschlägigen DIN zur Verfügung stehen. Es ist mindestens ein Schulungs-/Gruppenraum mit einer Mindestgröße von 3 m²/Teilnehmerplatz vorzuhalten. Entsprechend der Teilnehmerplätze sind PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang einzurichten, um EDV-Unterweisungen, Bewerbungstraining sowie Arbeitsplatzakquise durchführen zu können. Die Leistungsmerkmale der PC-Arbeitsplätze müssen dabei aktuellen Anforderungen entsprechen. Zur Durchführung von Einzelberatungen und Kleingruppengesprächen ist vom Auftragnehmer ein separater Raum (Besprechungsraum) einzurichten, der ausreichend Platz bietet und den persönlichen Datenschutz gewährleistet. Die Räume sind zeitgerecht auszustatten. Zusätzlich sind geeignete Medien zur Unterstützung der anzuwendenden Methodik vorzuhalten und einzusetzen. Diese müssen einen engen Bezug zur Zielsetzung der Maßnahme haben. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass Räumlichkeiten, Maßnahmezeiten und regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel aufeinander abgestimmt sind. Die Räume zur Maßnahmedurchführung sollen durch entsprechende Beschilderung gut auffindbar sein. Die Dokumentation erfolgt über den Erhebungsbogen Ausstattung und ist um eine formlose Anlage (Grundriss mit Kennzeichnung der genutzten Räumlichkeiten sowie die Vertragsunterlagen zur Sicherung der Nutzbarkeit der Räumlichkeiten) zu ergänzen. Sofern der Bieter Räume bei Dritten anmieten möchte, sind anstelle der Vertragsunterlagen entsprechende Absichtserklärungen des Dritten zur Vermietung an den Bieter ausreichend. Änderungen der Räumlichkeiten sind durch den Auftraggeber genehmigungspflichtig. Die Räumlichkeiten und deren Ausstattung können durch den Auftraggeber vor Ort geprüft werden. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den §§ 31 und 35 UVgO i. V. m. §§ 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei). Es wird auf die Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unternehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb des Loses beteiligt. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 03.01.2025, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Ausbildung
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Los 1, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 1: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/ Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Salomonstr. 10 - 14; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Telefon: +49 35816634850; Internet-Adresse: https://www.kreis-goerlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Los 2, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 2: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/ Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Salomonstr. 10 - 14; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Telefon: +49 35816634850; Internet-Adresse: https://www.kreis-goerlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 01/GaBe Paragr. 16k/2026 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Gegenstand der Leistung ist die ganzheitliche Betreuung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gem. § 16k SGB II. Ziel der ganzheitlichen Betreuung ist der Aufbau (und in der Folge die Stabilisierung) der Beschäftigungsfähigkeit von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Die ganzheitliche Betreuung soll vorrangig aufsuchend stattfinden. Dies umfasst sowohl beratende als auch begleitende Tätigkeiten, welche sich besonders auf das häusliche und sozialräumliche Umfeld der Teilnehmer beziehen. Zu besonderen Problemlagen zählen Handlungsbedarfe der Person in allen Lebensbereichen, die der Beschäftigungsfähigkeit/Ausbildungsfähigkeit im Wege stehen, z. B.: psychosoziale Probleme, wie Einschränkungen der Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit, Überforderungen in der Alltagsbewältigung, mangelnde soziale Einbettung, Konflikte in der Familie, gesundheitliche und psychische Beeinträchtigungen, kommunikative Probleme im Umgang mit Behörden, sonstige Problemlagen wie Sucht, Verschuldung, schwierige Wohnverhältnisse, schlechte Erfahrungen im Arbeitsleben, Konflikte mit Behörden/Institutionen, belastende familiäre Verhältnisse, wie Pflege von Angehörigen oder bei der Betreuung von Kindern, Schwierigkeiten bei der Heranführung an eine oder während einer Ausbildung bzw. bei der Aufnahme einer an die Ausbildung unmittelbar anschließenden Beschäftigung. Die Teilnahme an der ganzheitlichen Betreuung ist freiwillig und wird dem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ohne Verweis auf etwaige Rechtsfolgen bei Ablehnung, Nichtantritt oder Abbruch der Maßnahme angeboten. § 31 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB II findet nach § 16k Absatz 4 SGB II keine Anwendung. Der erwerbsfähige Leistungsberechtigte kann die Maßnahme ablehnen und die Maßnahme jederzeit beenden. Die Teilnehmer sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus dem Rechtskreis SGB II, die aufgrund ihrer besonderen Problemlagen Schwierigkeiten haben, Arbeit oder Ausbildung aufzunehmen und in ihrer Beschäftigungsfähigkeit beeinträchtigt sind. Die Dauer der Teilnahme an der Ganzheitlichen Betreuung sowie der Stundenumfang werden individuell je nach Bedarf des Teilnehmers durch den Auftraggeber festgelegt. Der Leistungszeitraum beginnt am 01.03.2026 und endet am 28.02.2027. Die Leistung ist in 2 Lose aufgeteilt. Das Los 1 umfasst den Regionalbereich 1 des Landkreises Görlitz mit den Standorten Weißwasser, Löbau und Niesky (mit Umland). Das Los 2 umfasst den Regionalbereich 2 des Landkreises Görlitz mit den Standorten Görlitz und Zittau (mit Umland). Je Los ist monatlich ein Stundenumfang von 125 Coaching-Stunden zzgl. maximal 125 Stunden für Vor-, Nachbereitung und Fahrzeiten (insgesamt 250 Stunden) zu erbringen. Die Ausschreibung erfolgt mit je einer Option pro Los für weitere 12 Monate vom 01.03.2027 bis 29.02.2028. Die Option wird fällig, wenn der Auftraggeber bis spätestens 01.12.2026 gegenüber dem Auftragnehmer die Verlängerung erklärt. Für die Verlängerung ist die Schriftform erforderlich. Ein rechtlicher Anspruch auf die Verlängerung besteht nicht. Im Falle der Optionsziehung sind durch den Auftragnehmer die gleichen Leistungen wie im ursprünglichen Leistungszeitraum zu erbringen. Für den Fall der Optionsziehung kann der Auftraggeber eine Erhöhung der monatlichen Gesamtstunden pro Los um bis zu 50 Stunden vornehmen. Für den Fall der Optionsziehung behält sich der Auftraggeber vor, die monatlichen Gesamtstunden pro Los, um bis zu 50 Stunden zu reduzieren. Ein Minimum von 80 % der Gesamtstundenzahl bleibt jedoch erhalten. Grundlage der Erhöhung bzw. Reduzierung ist die Angabe im Losblatt. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Los 1, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 1: Postleitzahl: 02943; Ort: Weißwasser; Land: DE; Los 1, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 1: Postleitzahl: 02906; Ort: Niesky; Land: DE; Los 1, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 1: Postleitzahl: 02708; Ort: Löbau; Land: DE Los 2, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 2: Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Los 2, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 2: Postleitzahl: 02763; Ort: Zittau; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: Die Leistung ist in 2 Lose aufgeteilt. Das Los 1 umfasst den Regionalbereich 1 des Landkreises Görlitz mit den Standorten Weißwasser, Löbau und Niesky (mit Umland). Das Los 2 umfasst den Regionalbereich 2 des Landkreises Görlitz mit den Standorten Görlitz und Zittau (mit Umland). Je Los ist monatlich ein Stundenumfang von 125 Coaching-Stunden zzgl. maximal 125 Stunden für Vor-, Nachbereitung und Fahrzeiten (insgesamt 250 Stunden) zu erbringen. 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Los 1, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 1: Beginn: 01.03.2026, Ende: 28.02.2027; Los 2, Ganzheitliche Betreuung (GaBe) 2026 Regionalbereich 2: Beginn: 01.03.2026, Ende: 28.02.2027 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3249555/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 15.12.2025, 11:00 Uhr; Bindefrist: 06.02.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Die Auftragnehmereignung ist entsprechend der Vorgaben der Vergabeunterlagen nachzuweisen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind zu erbringen: Die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine auf andere Weise erlaubte Berufsausübung. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechenden Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung bzw. Erlaubnis zur Berufsausübung im jeweiligen Staat. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. Ein Bieter hat die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m. § 181 Abs. 4 S. 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der bebotene Maßnahmeort aufgeführt sein. Als Nachweis für seine Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten 3 Geschäftsjahre einzureichen. Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten 3 Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. Sofern ein Bieter für beide Lose ein Angebot abgibt, muss der erforderliche jährliche Gesamtumsatz mindestens dem Zweifachen der Summe der angebotenen Auftragswerte entsprechen. Nachweis qualifizierten Personals: Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Der Personaleinsatz bemisst sich für die gesamte Dauer der Beauftragung nach folgendem Personalschlüssel: Coach 1,5 VZÄ (entspricht 125 Coaching-Stunden/Monat*) zzgl. maximal 125 Stunden/Monat für Vor-, Nachbereitung** und Fahrzeiten; *als Coaching-Zeit versteht der Auftraggeber die Zeit, in der der Coach persönlich mit dem Teilnehmer zusammenarbeitet (zzgl. investierter Zeit für aufsuchende Sozialarbeit ohne Kontakterfolg), **als Vor- bzw. Nachbereitung versteht der Auftraggeber sämtliche im Vorfeld bzw. Nachgang des Coachings anfallenden Verwaltungstätigkeiten (z. B. Terminplanung/-absprachen, Recherchearbeiten, Dokumentationen etc.); Um Kontinuität in der Ganzheitlichen Betreuung zu erreichen, hat der Auftragnehmer grundsätzlich fest angestelltes Personal einzusetzen. Als Minimalanforderung wird eine der folgenden Qualifikationen des einzusetzenden Personals erwartet: Fachhochschul-/Bachelorabschluss im sozialen Bereich, z. B. Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Kommunikationspsychologie, Soziologie (nicht abschließend) oder gleichwertige Abschlüsse und mindestens zweijähriger Erfahrung in den zurückliegenden fünf Jahren in der Betreuung arbeitsloser oder sozial benachteiligter Menschen. Zusatzqualifikationen, z. B. Coaching-Zertifikat/-Ausbildung, Systemischer Berater (nicht abschließend) sind wünschenswert. Der Personaleinsatz ist vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die persönliche und fachliche Eignung des Personals ist in diesem Erhebungsbogen umfassend darzustellen. Sie ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnisse bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal muss bei Angebotseinreichung vorliegen. Eine Nennung des Personals mit N. N. ist unzulässig. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechendes Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung abgegeben werden. Die geforderte Berufserfahrung bzw. praktische Erfahrung ist dem Auftraggeber z. B. durch Arbeitszeugnisse, Übersicht des beruflichen Werdeganges usw. durch den Bieter vollumfänglich nachzuweisen und die Referenzliste Personal einzureichen. Der Bieter soll durch Angabe von mindestens 3 Referenzen für die in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen. Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Es ist je Los mindestens ein Raum für Gespräche (als Kontaktstelle für Teilnehmer) vorzuhalten, der ausreichend Platz bietet, den persönlichen Datenschutz gewährleistet und mit angemessener/moderner PC-Technik ausgestattet ist. Dieser Raum muss innerhalb des jeweiligen Regionalbereiches liegen, sodass bei Bedarf die Erreichbarkeit durch den Teilnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet ist. Die Räumlichkeiten und deren Ausstattung können durch den Auftraggeber vor Ort geprüft werden. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 31 und 35 UVgO i. V. m. 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei); Es wird auf die Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unternehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb des Loses beteiligt. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 08.12.2025, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Betreuung (Soziales)
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/ Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Salomonstr. 10 - 14; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Telefon: +49 35816634850; Internet-Adresse: https://www.kreis-goerlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 02/MAS Paragr. 45/2026 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Gegenstand der Leistung ist die Motivierung, Aktivierung, Stabilisierung von derzeit nicht vermittelbaren, langzeitarbeitslosen, erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus dem Rechtskreis SGB II, um letztendlich deren Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Zielsetzung der Maßnahme ist es, erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die mit bisherigen Maßnahmen nicht erreicht werden konnten, so zu motivieren und zu stabilisieren, dass sie im Anschluss an diese Maßnahme in weiterführende Aktivierungsmaßnahmen oder in geeignete Therapieangebote aktiv übergeleitet werden können. Bei den Teilnehmern der Maßnahme soll vorrangig das Selbstverständnis gesteigert, die Eigenverantwortung erhöht und das Bewusstsein von eigenen Ressourcen verbessert werden. Der Leistungszeitraum beginnt am 01.03.2026 und endet am 31.05.2027. Der Leistungszeitraum umfasst eine Projekt-Aktivierungsphase inklusive individueller Nachbetreuungszeiten vom 01.03.2026 bis zum 28.02.2027 und eine reine Projekt-Nachbetreuungsphase vom 01.03.2027 bis zum 31.05.2027. An jede individuelle Aktivierungsphase eines Teilnehmers, die in der Regel 6 Monate dauert, schließt sich unmittelbar die individuelle 3-monatige Nachbetreuungsphase an. Die Leistung besteht aus einem Los. Das Los 1 in Görlitz umfasst 15 Teilnehmerplätze. Der Auftraggeber kann die Teilnehmerplätze während des Leistungszeitraumes erhöhen. Gemäß § 47 UVgO gilt hierfür eine Obergrenze von 20 % des Auftragswertes. Die Ausschreibung erfolgt mit einer Option für den Zeitraum vom 01.03.2027 bis 31.05.2028. Die Option wird fällig, wenn der Auftraggeber bis spätestens 30.11.2026 gegenüber dem Auftragnehmer die Verlängerung erklärt. Für die Verlängerung ist die Schriftform erforderlich. Ein rechtlicher Anspruch auf die Verlängerung besteht nicht. Im Falle der Optionsziehung sind durch den Auftragnehmer die gleichen Leistungen wie im ursprünglichen Vertragszeitraum zu erbringen. In diesem Fall entfällt die reine Nachbetreuungsphase vom 01.03.2027 bis zum 31.05.2027, da Nachbetreuungen aus dem ersten Leistungszeitraum innerhalb der Projekt-Aktivierungsphase des Optionszeitraumes zu leisten sind. Eine reine Projekt-Nachbetreuungsphase ist in diesem Fall der Zeitraum 01.03.2028 bis 31.05.2028. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Motivieren–Aktivieren–Stabilisieren (MAS) 2026 Maßnahmeort Görlitz; Postleitzahl: 02826; Ort: Görltz; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.03.2026, Ende: 31.05.2027 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3287794/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 09.01.2026, 11:00 Uhr; Bindefrist: 09.02.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Die Auftragnehmereignung ist entsprechend der Vorgaben der Vergabeunterlagen nachzuweisen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind zu erbringen: Die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine auf andere Weise erlaubte Berufsausübung. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechenden Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung bzw. Erlaubnis zur Berufsausübung im jeweiligen Staat. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. Ein Bieter hat die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m. § 181 Abs. 4 S. 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der bebotene Maßnahmeort aufgeführt sein. Als Nachweis für seine Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten 3 Geschäftsjahre einzureichen. Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten 3 Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. Nachweis qualifizierten Personals: Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Der Personaleinsatz bemisst sich für die Dauer der Projekt-Aktivierungsphase nach folgenden Personalschlüssel: Fachanleiter 1,00 VZÄ ab 12 Teilnehmerplätze, Sozialpädagoge 0,75 VZÄ ab 12 Teilnehmerplätze und Psychologe 0,75 VZÄ ab 12 Teilnehmerplätze. 1,0 VZÄ entspricht dabei 39 Wochenarbeitsstunden. Als Minimalanforderung wird eine der folgenden Qualifikationen des einzusetzenden Personals erwartet: Der Fachanleiter verfügt mindestens über einen Berufsabschluss im handwerklichem und/oder hauswirtschaftlichem Bereich und pädagogische Eignung z. B. Abschluss nach der Ausbildereignungsverordnung (AEVO). Der Sozialpädagoge verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen und mindestens einjährige Berufserfahrung: Bachelor bzw. Master Sozialpädagogik/Soziale Arbeit, Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter, Diplom-Pädagoge mit Vertiefung Sozialpädagogik, Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/-arbeiter, ein dem Staatlich anerkannten Sozialpädagogen/Sozialarbeiter gleichgestellter Abschluss im Beitrittsgebiet vor dem 03.10.1990 oder Staatlich anerkannter Erzieher, Pädagogen und pädagogische Mitarbeiter (besitzen artfremdes Studium) und entsprechender mehrjähriger (mindestens drei Jahre) Erfahrung in der sozialpädagogischen Begleitung der dargestellten Zielgruppe. Der Psychologe verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen und mindestens einjährige Berufserfahrung: Diplom, Bachelor bzw. Master in Psychologie oder angrenzende Fachbereiche, wie z. B. Kommunikationspsychologie Der Personaleinsatz ist vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die persönliche und fachliche Eignung des Personals ist in diesem Erhebungsbogen umfassend darzustellen. Sie ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnis-se bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal muss bei Angebotseinreichung vorliegen. Eine Nennung des Personals mit N. N. ist unzulässig. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechendes Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung abgegeben werden. Die geforderte Berufserfahrung bzw. praktische Erfahrung ist dem Auftraggeber z. B. durch Arbeitszeugnisse, Übersicht des beruflichen Werdeganges usw. durch den Bieter vollumfänglich nachzuweisen und die Referenzliste Personal einzureichen. Der Bieter soll durch Angabe von mindestens 3 Referenzen für die in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen. Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Es ist mindestens ein Schulungs-/Gruppenraum mit einer Mindestgröße von 3 m²/Teilnehmerplatz vorzuhalten. Es müssen weiterhin mindestens 2 Praxis-/Übungsräume mit insgesamt mindestens 15 Arbeitsplätzen vorhanden sein, in denen insbesondere hauswirtschaftliche und handwerkliche Tätigkeiten ausgeführt werden können. Die Räumlichkeiten und deren Ausstattung können durch den Auftraggeber vor Ort geprüft werden. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 31 und 35 UVgO i. V. m. 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei); Es wird auf die Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unternehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb des Loses beteiligt. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 05.01.2026, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Lehrgänge/ Schulungen,Betreuung (Soziales)
Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis/in eine duale Berufsausbildung (VispA) 2025
Jugendmodul (JuMo) 2024
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