Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben für IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung. Finden Sie passende Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern in Deutschland.
412 Ausschreibungen (Seite 1 von 83)
Das Umweltbundesamt (UBA) erhält auf Grundlage der Verwaltungsvereinbarung zum Da-tenaustausch im Umweltbereich (VwV) oder auf freiwilliger Basis von den Bundesländern Einzeldatenlieferungen für die Medien Wasser und Boden. Die Datenbankanwendungen im Wasserbereich dienen einerseits der Erfüllung internationaler Berichtspflichten z. B. an die EUA (WISE-6), EU-Kommission (EU-Nitratrichtlinie, Wirkungsmonitoring) und UN (GEMS) und andererseits als Grundlage für eine evidenzbasierte, d.h. auf Umweltdaten beruhenden Politikberatung. Hinzu kommen regelmäßig Datenanfragen aus der Wissen-schaft, von Journalisten sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Ähnliches gilt für die Da-tenbankanwendung im Bodenbereich. Die bestehenden Einzelanwendungen wurden im Rahmen des Refoplanvorhabens „FIS Wasser & Boden“ (FKZ 3720122020 ) in eine zentra-le Anwendung zusammengeführt, um eine zeitgemäße technische Infrastruktur zum Da-tenmanagement aufzubauen und dauerhaft technische und administrative Synergieeffekte zu erzielen. Das Refoplanvorhaben wurde im August 2025 abgeschlossen. Im Ergebnis steht das neue Datenbankmanagementsystem „Wasser & Boden“ zur Verfügung und löst die bisherigen Einzelanwendungen für Boden, Fließgewässer, Seen und Grundwasser ab. Das System wird im UBA-Rechenzentrum auf zwei Serversystemen in einer Linuxumge-bung betrieben. Das FIS „Wasser & Boden“ besteht aus einem externen Teil (WABO-extern), der in der UBA-DMZ gehostet ist und über den die Datenbereitsteller ihre Daten übermitteln, und einem internen Teil (WABO-intern) in dem die gesamte Datenprozessie-rung und Datenhaltung erfolgt. Der vollständige Programmcode der Anwendung und die Beschreibung, sind auf Opencode.de veröffentlicht. Im Rahmen des Projektes soll die Softwarepflege des neuen FIS „Wasser und Boden“ des UBA sichergestellt und Unterstützungsleistungen zur Umsetzung der Berichterstattung durchgeführt werden. Weiterhin soll die Anwendung um einen Stammdatenimporter für die Gewässermessstellen erweitert werden (optionale Leistung). Die konkreten Arbeitspa-kete sind unter Punkt 3 detailliert ausgeführt.
Der Auftragsgegenstand umfasst die Übernahme der Funktion bzw. der Aufgaben der IT-Sicherheitsbeauftragten im Sinne des geltenden BSI-Standards für IT-Grundschutz-Vorgehensweise (BSI-Standard 200-2) für die DAAD-Zentrale in Bonn, das Büro Berlin sowie das Außennetzwerk des DAAD. --- Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung in Anlage 02.
Lieferung eines MDR-Systems zur Anomalie-Erkennung im Netzwerk und auf Servern
- Betreuung und Weiterentwicklung der bestehenden imperia CMS-Elemente (Flexmodule, Includes, Templates, Workflows, Updates, Bugfixing, Microsites, Rechte/Rollen, Schnittstellen usw.) - Betreuung und Weiterentwicklung der bestehenden Automatismen (Nachhaltigkeits- und Alias-Umleitungen, EU-Projekte, Publikationstool POLDI - Microservice in Kubernetes, SiteActive, usw.) - Betreuung und Weiterentwicklung der in das Entwicklungssystem eingepassten PerlModule (Transform, Hermes, projektspezifische Module zur Stammdatenpflege, Schnittstellen zu externen Systemen, usw.) - Entwicklung und Konfiguration neuer imperia CMS-Elemente und -Prozesse (Flexmodule, Templates, Automatismen usw.) - Support werktags von 9 Uhr bis 17 Uhr je nach Aufwand. Auftragserteilung über ein vom Auftragsnehmer betriebenes Ticketsystem (z.B. Jira) - Reaktionszeit für "sehr hoch" priorisierte Tickets: maximal 4 Stunden - Absprachen mit Designagenturen und enge Kooperation mit internen IT-Beschäftigten und externen IT-Dienstleitern (z.B. Serverbetrieb und Wartung/Schnittstellen) - Planung, Moderation und Umsetzung von Relaunch-Prozessen auf Basis des CMS imperia (incl. Inhaltsmigration, Informationsarchitektur) - Permanentes Update aller imperia-Instanzen und Integration in ein (In-House)Kubernetes-System sowie mögliches Deployment von z.B. HTML, CSS, JS, Me-dien in Public-Cloud-Speicher (S3) - Dokumentation in einem, für den Auftraggeber zugänglichen, System. Regelmäßige Übergabe sämtlicher Sourcen inkl. Dokumentation (z.B. GIT, REPO) an den Auftraggeber in einem zu definierenden Prozess. - Implementierung von KI bzw. LLM gestützten Automatisierungs- und Kontrollprozessen (z.B. für Automatische Übersetzung, Alternativtextgenerierung oder Kontrolle auf Barrierefreiheit) Bis Ende Dezember 2029 wird eine voraussichtliche Abnahmemenge von circa 100 Projekttagen pro Jahr geschätzt
Die Leitstellen der Landkreise Rotenburg (Wümme) in Zeven, Harburg in Winsen (Luhe) und Heidekreis in Soltau arbeiten bereits in einem Leitstellenverbund über eine WAN-Vernetzung. Sie sind derzeit mit einer dezentralen Leitstellentechnik ausgestattet, die nicht mehr den aktuellen Anforderungen an eine moderne Leitstelle entspricht und dementsprechend erneuert werden soll. Zusätzlich wird in der Phase der Erneuerung der Leitstellentechnik der drei Leitstellen auch die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Lüneburg, als vierte Leitstelle des Verbundes integriert. Die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle Lüneburg verlässt die derzeitige Kooperative Leitstelle mit der Polizei und schließt sich dem Leitstellenverbund an. Die Planung zur Realisierung dieses Leitstellenverbundes sieht die Vernetzung mittels eines WAN und die Anmietung von Technikfläche (19 Zoll Schränke) für das Housing von IT-Technik des Leitstellenverbunds vor. Die Leistungen erstrecken sich dabei über mehrere Gewerke bzw. Fachdisziplinen, darunter: - Rechenzentren - Einsatzleitsystem - Kommunikationsmanagementsystem - IT-Infrastruktur (Netzwerke und Server etc.) - Digitalfunkstecker/-Gateway - Digitale Alarmierung - System zur Sprach- und Datendokumentation - Medientechnik - Elektrotechnik und Technische Gebäudeausrüstung Diese gesamte Systemtechnik wird an zwei Standorten (Rechenzentren) redundant aufgebaut und die Dispositionsplätze (Clients) der vier Leitstellen an den bestehenden Standorten werden als Clients an diese Systemtechnik angebunden. Zur Realisierung dieser hochverfügbaren, redundanten und schnellen WAN-Verbindung ist eine gedoppelte Ringstruktur aus zwei verschiedenen WAN erforderlich. Zur Vernetzung der vier Leitstellen ist ein Datennetz als Ringstruktur und eine redundante Direktanbindung zu einem Rechenzentrumstandort des Auftragnehmer zu errichten. Ein vom Anbieter betriebenes Rechenzentrum, welches als redundanter Systemtechnikstandort dienen soll, ist in dieser Vernetzungsstruktur zwingend zu integrieren.
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