Öffentliche Ausschreibungen

Schwellenwert

Finden Sie aktuelle öffentliche Ausschreibungen zum Thema "Schwellenwert" von Bund, Ländern und Kommunen. Täglich aktualisiert mit allen relevanten Vergabeverfahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ausschreibungen
32
Aktuell offen
2

Aktuelle Ausschreibungen

Seite 1/4

Keßlerplatz Nürnberg ? freiraumplanerische Leistungen in einem dialogorientierten Werkstattverfahren

Aktiv
Frist: 27.03.2026
Veröffentlicht: 25.02.2026
Stadt Nürnberg Hochbauamt

Die Stadt Nürnberg beabsichtigt, freiraumplanerische Leistungen für die Umgestaltung des heute überwiegend als Parkplatz genutzten Keßlerplatzes in der Nürnberger Altstadt zu vergeben, der zu einem klimaresilienten, weitgehend entsiegelten Stadtplatz mit hoher Aufenthaltsqualität im Kontext der Landesgartenschau Nürnberg 2030 entwickelt werden soll. Der geschätzte Auftragswert liegt unterhalb der EU-Schwellenwerte. Verfahrensart und Rechtsgrundlage: Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb nach der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) in Verbindung mit den Vergabe- und Beschaffungsrichtlinien der Stadt Nürnberg. Das Verfahren orientiert sich am ?Berliner Werkstattverfahren 2024" und gliedert sich in zwei Stufen: ? Stufe I: Teilnahmewettbewerb mit Eignungsprüfung (Referenzen, Fachkompetenz, Beteiligungserfahrung) ? Stufe II: Dialogorientiertes Werkstattverfahren mit Mehrfachbeauftragung von drei Büros (Auftakt-, Zwischen- und Abschlussveranstaltung) Teilnahmebedingungen: Zur Teilnahme sind insbesondere Landschaftsarchitekturbüros sowie interdisziplinäre Planungsteams mit federführender Landschaftsarchitektur berechtigt. Die Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb erfolgt anhand festgelegter Eignungs- und qualitativer Kriterien (u. a. Referenzen vergleichbarer Projekte, Wettbewerbserfolge, Erfahrungen mit dialogorientierten und partizipativen Planungsprozessen), die den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen sind. Vergabeunterlagen und Kommunikation: Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Deutsche eVergabe (www.deutsche-evergabe.de) zur Verfügung. Einzelheiten zu Teilnahmevoraussetzungen, Eignungsnachweisen und Wertungskriterien ergeben sich aus den dort bereitgestellten Unterlagen. Rückfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform und innerhalb der dort genannten Frist zulässig. Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge: 27.03.2026, 10:00 Uhr Keßlerplatz Nürnberg ? freiraumplanerische Leistungen in einem dialogorientierten Werkstattverfahren

Callcenter-Dienstleistung für die Kompetenzzentren- und DIAdrei Betreuung nach Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 Anlagen 3 und 4

Aktiv
Frist: 30.03.2026
Veröffentlicht: 26.02.2026
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) -...

Leistungsgegenstand ist die Bereitstellung und der Betrieb eines Callcenters (Inbound/Outbound) durch einen Dienstleister für die Beratungs-Hotline des KPZ- und DIAdrei-Portals nach DGUV Vorschrift 2 der VBG gemäß der Leistungsbeschreibung. Die Leistung des Dienstleisters untergliedert sich in den Betrieb der Beratungs-Hotlines für die VBG als Inhaberin des Portals und der fachkundigen und weisungsfreien Beratung der Nutzenden in Fragen des Arbeitsschutzes durch Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

Arzneimittelrabattvereinbarung gemäß § 130a Abs. 8 SGB V zu dem Wirkstoff Concizumab

Keine Frist angegeben
Veröffentlicht: 20.02.2026
AOK Baden-Württemberg
216.000 €

Vereinbarung gemäß § 130a Abs. 8 SGB V über die Gewährung von Rabatten für patentgeschützte Arzneimittel mit dem Wirkstoff Concizumab (Alhemo®) Ein genauer Auftragswert kann nicht ermittelt werden, da dieser von diversen unbekannten Faktoren abhängt. Der Auftragswert für den vergebenen Auftrag kann deshalb nur als fiktiver Wert angegeben werden basierend auf den aktuell geltenden Schwellenwerten.

Rahmenvereinbarung über Liefer- und Dienstleistungen im Bereich Linearbeschleunigersysteme

Keine Frist angegeben
Veröffentlicht: 19.01.2026
Universitätsklinikum Frankfurt
1 €

Auftragsgegenstand ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung gemäß § 21 (3) VgV über Liefer- und Dienstleistungen im Bereich Linearbeschleunigersysteme mit einem Vetragspartner. Während der Vertragslaufzeit kann der Auftraggeber die Lieferung von Linearbeschleunigersystemen beauftragen, indem dem Vertragspartner Einzelaufträge gemäß Rahmenvereinbarung erteilt werden. Weitere Vertragsbedingungen können dem Entwurf der Rahmenvereinbarung entnommen werden. Vertragsgenstände der Rahmenvereinbarung sind Linearbeschleunigersysteme sowie betriebsnotwendige Zusatzsysteme und Systemintegrationen. Im Zeitraum 2025 bis 2028 sollen sukzessive drei derart geeignete Linearbeschleunigersysteme beschafft werden. Sie sollen jeweils die Altsysteme in den vorhandenen Räumlichkeiten ersetzen. Die Altsysteme sind jeweils zu demontieren und zu entsorgen. Die aktuelle Planung sieht folgende zeitliche Abfolge vor: • 2025: Demontage Altsystem, Umbaumaßnahmen und Installation eines ersten Linearbeschleunigersystems (Leistungsklasse „Radiochirurgie (SRS)“ • 2026: Einarbeitung des Teams der Klinik in die neuen Technologien (Leistungsklasse „Radiochirurgie (SRS)“) • 2027: Demontage Altsystem, Umbaumaßnahmen und Installation eines zweiten Linearbeschleunigersystems (Leistungsklasse „High Precision“) • 2028: Demontage Altsystem, Umbaumaßnahmen und Installation eines dritten Linearbeschleunigersystems (Leistungsklasse „High Precision“) Der geschätzte Auftragswert liegt oberhalb des EU-Schwellenwerts. Die Höchstmenge der Leistungen, die auf der Grundlage der ausgeschriebenen Rahmenvereinbarung abgerufen werden können, ist festgelegt wie folgt: insgesamt drei Linearbeschleunigersystemen (1 Stück Linearbeschleunigersysteme der Leistungsklasse „Radiochirurgie (SRS)“ sowie 2 Stücke Linearbeschleunigersysteme der Leistungsklasse „High Precision“) sowie ihrer betriebsnotwendigen Zusatzsysteme sowie deren Inbetriebnahme, initiale Einmessung des Liefergegenstandes sowie die Systemintegrationen und -installationen der Neusysteme in die vorhandene IT-Infrastruktur und IT-Systeme.

Markterkundung: Bereitstellung & Full Service Betrieb von Vending Automaten

Abgelaufen
Frist: 13.02.2026
Veröffentlicht: 28.01.2026
Rhein-Neckar-Verkehr GmbH

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH beabsichtigt, die Bereitstellung und den Full Service Betrieb von Vending Automaten neu auszuschreiben. Die geplante Ausschreibung erfolgt unterhalb des jeweils geltenden EU Schwellenwertes. Zur Vorbereitung dieser Ausschreibung führen wir eine Markterkundung durch. Ziel ist es, einen Überblick über die am Markt verfügbaren technischen Lösungen, Leistungsumfänge, Betriebs- und Vertragsmodelle sowie Servicekonzepte zu erhalten.

Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage - Mehrzweckhalle Beetzendorf

Abgelaufen
Frist: 19.02.2026
Veröffentlicht: 05.02.2026
Altmarkkreis Salzwedel, SG Vergabe

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) Name und Anschrift: Altmarkkreis Salzwedel, SG Vergabe Karl-Marx-Straße 32 29410 Hansestadt Salzwedel Telefon: +49 3901-840-1934 Fax: +49 3901-840-1829 E-Mail: vergabe@altmarkkreis.de Internet: https://www.altmarkkreis-salzwedel.de b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung, VOB/A Vergabenummer: 65.1-B-01/26-MG c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform d) Art des Auftrags Ausführung von Bauleistungen e) Ort der Ausführung 38489 Beetzendorf f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Art der Leistung: Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage - Mehrzweckhalle Beetzendorf Umfang der Leistung: Der Altmarkkreis beabsichtigt mit der vorliegenden Ausschreibung die Erneuerung einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage in der Mehrzweckhalle Beetzendorf zu vergeben. Zu den wesentlichen Leistungen gehören unter anderem die Lieferung und Montage von: 1 Zentralbatterieanlage Ca. 80 Sicherheitsleuchten + 50 Rettungszeichenleuchten Ca. 1200 m Kabel und Leitungen div. Verlegesysteme, Bauleistungen g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden Zweck der baulichen Anlage: Zweck des Auftrags: h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) Vergabe nach Losen: Nein i) Ausführungsfristen Beginn der Ausführung: 04.05.2026 Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 26.06.2026 weitere Fristen: j) Nebenangebote nicht zugelassen k) mehrere Hauptangebote nicht zugelassen l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19c280c3c45-12e28f334548dcdf Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen: Nein Nachforderung: Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert o) Ablauf der Angebotsfrist am: 19.02.2026 um: 13:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am: 10.04.2026 p) Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen) q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen Deutsch r) Zuschlagskriterien nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung: Niedrigster Preis s) Eröffnungstermin Der Eröffnungstermin entfällt, es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen. Ort: Altmakkreis Salzwedel Karl-Marx-Str. 32 29410 Salzwedel Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Gem. § 14a Abs. 1 VOB/A ohne das Beisein von Bietern durchgeführt. t) geforderte Sicherheiten gem. der Vergabeunterlagen u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind gem. der Vergabeunterlagen v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter w) Beurteilung der Eignung Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich: Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: Gem. § 8 TVergG LSA wird darauf hingewiesen, dass die Erklärungen und Nachweise aus dem Formular 124 VHB verpflichtend vom Bestbieter im Falle der beabsichtigten Zuschlagserteilung und vorbehaltlich von den Bietern der engeren Wahl (und ihren NU) vorzulegen sind. Die nach den Vergabeunterlagen und den in der Bekanntmachung gem. der entsprechenden Vergabe- und Vertragsordnung verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise sind nach Aufforderung innerhalb einer nach Tagen bestimmten Frist mindestens drei und höchsten zehn Kalendertagen vorzulegen. Bei nicht fristgerechter Vorlage der verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise kann das Angebot von der Wertung ausgeschlossen werden. Gem. § 6 a Abs. 2 VOB/A sind zur Prüfung der Unternehmereignung der Angebote, die in die engere Wahl für den Auftrag kommen, im Formblatt 124 folgende Angaben zu tägigen: Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen Angabe zum jeweiligen Berufsregister Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde Angabe, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellen Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind gem. des Formblatts 124 folgende Unterlagen vorzulegen: Mindestens 3 Referenzen der letzten 5 Jahren mit den im Formblatt 124 genannten Angaben (Bitte reichen Sie die Referenzen anhand der Referenzbescheinigung 444 VHB ein. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre einzureichenden Referenzen mit der im Ausschreibungsgegenstand beschriebenen Leistung übereinstimmen! Dies ist auch von präqualifizierten Bietern zu beachten. Bitte prüfen Sie, ob die der ausgeschriebenen Leistung entsprechend geforderten Referenzen im PQVerzeichnis enthalten sind. Ansonsten fügen Sie diese gesondert dem Angebot bei.) Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrieund Handelskammer Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen insolvenzplanes angegeben wurde) Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist oder Erklärung, falls das Unternehmen nicht beitragspflichtig ist Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommenssteuergesetz Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (ohne Angabe der Lohnsummen) Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse Gem. § 6 b Abs. 3 VOB/A verzichtet der Auftraggeber auf die Vorlage von Nachweisen, wenn die den Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Bitte achten Sie auf die Gültigkeit der ausgewiesenen Dokumente, sofern diese eine Gültigkeitsdauer beinhalten. Unterlagen, die keine Gültigkeitsdauer beinhalten, dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Hinsichtlich der Formvorschriften der elektronischen Angebotsabgabe werden auch Erklärungen und Nachweise in elektronischer Form akzeptiert, auch wenn die ausstellende Behörde die Gültigkeit des Nachweises im Original oder als beglaubigte Kopie zulässt. Dies gilt auch für schriftlich abgegebene Angebote. Kopien der Erklärungen und Nachweise für die Eignungsprüfung werden ausdrücklich akzeptiert. (In besonderen Fällen behält sich die Vergabestelle vor, Originalunterlagen vorlegen zu lassen) Eignungsnachweise sowie der Nachweis zum PQ-Verzeichnis sind von Bietern /Bietergemeinschaften vorzulegen. Werden von den Bietern Nachunternehmer benannt, sind diese gem. § 14 Abs. 1 TVergG LSA mit Angebotsabgabe dem Auftraggeber zu benennen. Ferner sind von den benannten Nachunternehmen hinsichtlich der Bieter, die in die engere Wahl für den Auftrag kommen, sämtliche aufgeführten Eignungsunterlagen vorzulegen - nicht, wenn der Hauptbieter einen Präqualifizierungsnachweis vorlegt. Der Nachunternehmer hat das Fbl. 124 sowie die Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit ( § 11 TVergG LSA) vorzulegen. Bei präqualifizierten Nachunternehmern reicht der Eignungsnachweis zum PQ-Verzeichnis unter Angabe der PQNummer. (In besonderen Fällen behält sich die Vergabestelle die gesonderte Nachforderung vor) Zusätzlich zu den oben genannten Unterlagen behält sich der Auftraggeber vor, auf gesondertes Verlangen Einsicht in die Kalkulation des Bieters zu verlangen. x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle y) Sonstige Angaben Nicht registrierte Bieter sind verpflichtet, sich über Änderungen und Nachrichten im Verfahren selbst zu informieren. Sollten keine Nachunternehmer oder Bietergemeinschaften vorgesehen werden, sind die Formblätter 233 /234 entsprechend zu streichen /zu kennzeichnen und trotzdem mit dem Angebot einzureichen. Entsprechend dem Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt vom 01. Oktober 2025 dürfen Aufträge nur an solche Bieter vergeben werden, die sich schriftlich oder elektronisch verpflichtet haben, die Anforderungen dieses Gesetzes zu erfüllen. Die Verpflichtungen nach § 11 Abs. 1 Satz 1 TVergG LSA gelten ausschließlich für Bau- und Dienstleistungen, die im Inland erbracht werden. Tarifvertragliche Änderungen während der Vertragslaufzeit sind entsprechend zu berücksichtigen. Die Eigenerklärungen zu Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit (§ 11 TVergG LSA), zum Nachunternehmereinsatz (§ 14 Abs. 2 u. 4 TVergG LSA), sowie das Tarifdatenblatt im Kontext von § 11 TVergG LSA sind mit dem Angebot einzureichen und liegen den Vergabeunterlagen ebenso bei, wie die Ergänzenden Vertragsbedingungen zu den §§ 17 und 18 TVergG LSA. Dementsprechend wird auf die Möglichkeit der Durchführung von Kontrollen gem. § 17 TVergG LSA und die Festsetzung von Sanktionen gem. § 18 TVergG LSA hingewiesen. Sollten keine Nachunternehmen für die Ausführung der Baumaßnahme anfallen, ist die Anlage nach § 14 TVergG LSA trotzdem ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Die Anlagen des TVergG LSA sind auch von benannten Nachunternehmern / Bietergemeinschaften vorzulegen. Ein Nachprüfungsantrag wird nur auf schriftlichen oder elektronischen Antrag vor der Nachprüfungsbehörde durchgeführt. Die Vergabekammern des Landes Sachsen-Anhalt sind Nachprüfungsbehörde unterhalb der Schwellenwerte nach § 106 Abs. 2 GWB im Sinne der §§ 19 - 22 TVergG LSA. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen schriftlich oder elektronisch gerügt hat. Der Antrag ist ferner unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe oder der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsgabe gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber schriftlich oder elektronisch gerügt werden oder mehr als zehn Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des öffentlichen Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Für Amtshandlungen der Nachprüfungsbehörde werden Kosten zur Deckung des Verwaltungsaufwandes erhoben. Die Gebühr beträgt mindestens 100 Euro, soll aber den Betrag von 1000 Euro nicht übersteigen. Elektro ,Starkstromanlagen,Beleuchtungseinrichtungen

Programmbegleitung Städtebauentwicklung

Abgelaufen
Frist: 02.03.2026
Veröffentlicht: 02.02.2026
Stadtverwaltung Lunzenau

a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Name des Auftraggebers: Stadtverwaltung Lunzenau; Straße, Hausnummer: Karl-Marx-Straße 1; Postleitzahl: 09328; Ort: Lunzenau; Land: Deutschland; E-Mail: vergabe@lunzenau.de; Telefonnummer: +49 3738385216; Fax: +49 3738385220; Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o.; Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur schriftlich abgegeben werden. d) Art und Umfang der Leistung: Verfahrensbegleitung im Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ für das Fördergebiet/Gesamtmaßnahme „Lebendiges Doppelzentrum Lunzenau-Rochsburg“ Die Stadt Lunzenau wurde mit dem Zuwendungsbescheid vom 21.08.2025 für das Fördergebiet „Lebendiges Doppelzentrum Lunzenau-Rochsburg“ in das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ neu aufgenommen. Grundlage für die Neuaufnahme bildete die Beschlussfassung des Stadtrates vom 27.01.2025 über die Abgrenzung des Maßnahmengebietes nach § 171 b BauGB sowie das dafür erarbeitete Städtebauliche Entwicklungskonzept (SEKo-LZP) in der Fassung vom Januar 2025. Das Fördergebiet „Lebendiges Doppelzentrum Lunzenau-Rochsburg“ umfasst eine Fläche von 36,00 ha mit einer Einwohnerzahl von 503 zum 31.12.2024. Der von der Bewilligungsstelle mit Erstzuwendungsbescheid bestätigte Finanzrahmen (Bund-Land-Anteil) für das Fördergebiet beträgt 9.000.000,00 EUR. Davon wurde im Programmjahr 2025 eine Finanzhilfe in Höhe von insgesamt 3.528.000,00 EUR für die Jahre 2025 bis 2031 bewilligt. Die Stadt Lunzenau beabsichtigt, zur Unterstützung bei der Vorbereitung, Umsetzung sowie der Abrechnung der geplanten Einzelmaßnahmen gemäß dem Städtebaulichen Entwicklungskonzept SEKo – LZP (Stand: 01/2025) einen Auftrag zur Verfahrensbegleitung an ein externes Büro zu vergeben. Der Leistungszeitraum des Auftrags soll sich vorerst vom 01.05.2026 bis voraussichtlich 31.12.2031 erstrecken. Da die zu vergebenden Leistungen eindeutig beschrieben werden können, handelt es sich nicht um eine freiberufliche Leistung, sondern um eine Dienstleistung unterhalb des derzeit gültigen Schwellenwertes für europaweite Ausschreibungen von 216.000,00 € (netto). Wird gemäß § 106 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) der jeweils festgelegte Schwellenwert nicht erreicht oder überschritten ist das Sächsische Vergabegesetz vom 14.02.2013 in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten, da die Stadt als kommunaler Auftraggeber in den Anwendungsbereich des Sächsischen Vergabegesetzes fällt. Unter Beachtung der vorgenannten Ausführungen ist eine öffentliche Ausschreibung über die Vergabeplattform eVergabe vorgesehen. Grundlage für die Bewertung sind die kalkulierten Zeit- und Stundensätze für die Projektleiter/Projektbearbeiter/Projektmitarbeiter (gemäß Preisblatt). Bei der Auswahl des Bieters wird neben dem Preis besonderer Wert auf die vorhandenen Erfahrungen (Referenzen) in der Betreuung von Bund-Länder-Programmen in Sachsen sowie der Vor-Ort-Präsenz und die Aufstellung des Projektteams gelegt. Dabei gilt folgende Wichtung: - Preis: 40 % - Arbeitsweise / Struktur / Vor-Ort-Präsenz / Projektteam: 25 % - Leistungsfähigkeit: 35 % Im Rahmen dessen soll die Gesamtmaßnahme „Lebendiges Doppelzentrum Lunzenau-Rochsburg“ konzeptionell koordiniert und die finanzielle Abwicklung der Maßnahmen unterstützt werden. Konkret umfasst das Aufgabenspektrum folgende Leistungsbausteine, die auf der Grundlage des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes SEKo-LZP (Stand: Januar 2025) für das Fördergebiet von dem künftigen Auftragnehmer vollumfänglich zu erbringen sind: Leistungsbaustein 1 – Projektmanagement / Projektsteuerung / Projektbegleitung – Erarbeitung und termingerechte, vollständige Einreichung der jährlichen Fortsetzungs-anträge bzw. Fortsetzungsberichte bei der Bewilligungsstelle inkl. Fortschreibung des Maßnahmekonzeptes sowie des Kosten- und Finanzierungsplanes gemäß Planungsstand für die Einzelvorhaben und Prioritätensetzung in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Lunzenau – Beratung der Stadtverwaltung bei allen förderrechtlichen Fragen oder bei der Prüfung von Fachförderungen für die geplanten Einzelvorhaben – Betreuung der privaten Akteure/Eigentümer bei der Vorbereitung, Beantragung, Durch-führung und förderrechtlichen Abrechnung von Sanierungs- oder Rückbaumaßnahmen einschließlich erforderlicher Vertragsgestaltung bei der Weiterleitung von Fördermitteln – zielgerichtete Vorbereitung der geplanten Einzelmaßnahmen durch einen interaktiven Prozess mit der Stadtverwaltung, den beteiligten Akteuren im Gebiet, den Maßnahme-trägern sowie den beauftragten Planungsbüros im Sinne einer lokalen Partnerschaft – förderrechtliche Aufbereitung der Einzelvorhaben gemäß den Vorgaben der Bewilligungsstelle unter Berücksichtigung einer eventuellen Zustimmungspflicht – Mitwirkung bei der programmbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit unter Beachtung der geltenden Publizitätsvorschriften Leistungsbaustein 2 – Unterstützung der finanziellen Abwicklung – Beratung und Unterstützung der Stadt bei gebietsbezogenen Finanzierungsangelegenheiten und der fördergebietsbezogenen Kostenplanung für die jährliche Aufstellung des Haushalts – Aufbau eines projektbezogenen Controllings und Einrichtung eines EDV-basierten Fördermittelmanagements – Maßnahmenbezogene Erfassung von Rechnungen einschließlich förderrechtlicher Prüfung – Fördermittelabruf / Nachweisführung und Abrechnung einschließlich Antragsbearbeitung bei erforderlichen Änderungen der jährlich bereitgestellten Finanzmittel (Mehr- oder Minderbedarf im jeweils aktuellen Haushaltsjahr) – Erstellung von Verwendungsnachweisen für abgeschlossene Einzelmaßnahmen – Dokumentation von Problemen/Verzögerungen bei der Umsetzung von Einzelmaßnahmen; Berichterstattung nach Erfordernis an die Bewilligungsstelle – Unterstützung der Stadtverwaltung bei allen förderrechtlichen Fragen, u.a. bei der Gestaltung von Verträgen – Erstellung der Gebietsabrechnung/Zwischenabrechnung für die Gesamtmaßnahme „Lebendiges Doppelzentrum Lunzenau-Rochsburg“; Orte der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Lunzenau; Straße, Hausnummer: Karl-Marx-Straße 1; Postleitzahl: 09328; Ort: Lunzenau; Land: Deutschland e) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe f) Nebenangebote sind nicht zugelassen g) Ausführungsfrist: Beginn: 01.05.2026; Ende: 31.12.2031 h) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. i) Angebotsfrist: 02.03.2026, 10:00 Uhr; Bindefrist: 17.04.2026 j) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: gem. Vergabeunterlagen l) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen: gem. Vergabeunterlagen, inbesondere Punkt 3 der Leistungsbeschreibung m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Landschaftsbauplanung,Städtebauplanung,Beratung/ Gutachten/ Studie (Bau)

LUKS Perimeter Security

Abgelaufen
Frist: 17.03.2026
Veröffentlicht: 30.01.2026
LUKS Spitalbetriebe AG Informatik

Das LUKS sucht für beide Lose jeweils eine zuverlässige und kompetente Dienstleisterin, welche die Anforderungen bestmöglich erfüllt und für das LUKS den jeweiligen Teil der Perimeter Security aufbaut, die Funktionen der jeweiligen bestehenden Lösung auf die jeweilige neue Lösung migriert und schliesslich die neue Lösung in Betrieb nimmt und die bestehende dekommissioniert und verwertet oder entsorgt. Im Los 1 sollen der Web Proxy und die Perimeter Firewall gemeinsam durch eine georedundant aufgebaute on-premise Perimeter Firewall mit Proxy-Funktionen abgelöst werden, die in der Lage ist, zu einem späteren Zeitpunkt die VPN Termination zu übernehmen. Dabei gilt es insbesondere zu berücksichtigen, dass die Konfiguration des Web Proxy über Jahre hinweg organisch gewachsen ist und auf die Besonderheiten der bestehenden Web Proxy-Lösung zugeschnitten wurde. Die Migration dieser Konfiguration und deren Vereinheitlichung mit derjenigen der bestehenden Perimeter Firewall stellt ein umfassendes Analyse- und Konfigurationsprojekt dar, für welches die Anbieterinnen für das Los 1 umfassende Kenntnisse mitbringen und signifikante Ressourcen aufwenden müssen. Entsprechend beinhaltet das Los 1 einige hoch gewichtete Anforderungen, welche das Verständnis für die Situation und die Fähigkeiten der Anbieterinnen abfragen. Optional soll im Los 1 zudem eine neue, zusätzliche innere DMZ Firewall von derselben Herstellerin wie die Perimeter Firewall offeriert werden, welche im selben Management GUI administriert werden kann, inkl. der Erarbeitung einer einfachen Konfiguration mit max. 50 ACLs. Diese Firewall wird ausschliesslich für Access-Listen der Layer 3 bis 4 verwendet und erfolgt als Trennung der DMZ zur internen Infrastruktur. Im Los 2 hingegen soll «nur» die bestehende WAF, eine BIG-IP der Firma f5, mit dem Nachfolgeprodukt f5 BIG-IP r5600 «Best Bundle» abgelöst werden. Die bestehende Konfiguration sowie die bestehenden, sich im Einsatz befindenden Module der bestehenden BIG-IP sollen 1:1 auf das Nachfolgeprodukt übertragen werden, mit dem Ziel, die bestehende BIG-IP so naht- und geräuschlos wie nur möglich abzulösen. Entsprechend beinhaltet das Los 2 neben dem hoch gewichteten Preiskriterium nur wenige Anforderungen. Zudem verfügt das LUKS bereits über eine hochqualifizierte Anbieterin für die nötigen Dienstleistungen im Betrieb, weshalb diese im Los 2 nur als Option ausgeschrieben werden. Da das Gesamtvolumen dieser Betriebsdienstleistungen weit unter den Schwellenwerten für öffentliche Ausschreibungen liegt, behält sich das LUKS vor, die Option zu ziehen und die Zuschlagsempfängerin mit den Betriebsleistungen zu beauftragen, oder die Option nicht zu ziehen und die Betriebsleistungen weiterhin per freihändiger Vergabe bei der bestehenden Dienstleisterin zu beziehen. Das LUKS strebt für die in beiden Losen beschafften Lösungen an, diese selbstständig, also LUKS-intern zu managen. Dennoch benötigt das LUKS in beiden Losen Experten-Knowhow von den Zuschlagsempfängerinnen. Damit die IT des LUKS bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt weiteres Experten-Knowhow von den Dienstleisterinnen beziehen kann, reichen die Anbieterinnen in ihren Angeboten auch Rollen zu vordefinierten Tarifen ein, welche sie dem LUKS zur Verfügung stellen können. Nebst diesem Experten-Knowhow zeigen die Anbieterinnen für das Los 1 der vorliegenden Ausschreibung dem LUKS auch auf, welche Schulungs- und allenfalls Zertifizierungsmöglichkeiten für diese Lösung sie dem LUKS anbieten können, sodass die IT des LUKS die Lösung nach der Inbetriebnahme weitestgehend selbstständig betreiben kann; für die BIG-IP ist dieses Knowhow im LUKS bereits vorhanden. Damit das LUKS und seine Partnerbetriebe die angebotenen Lösungen über die nächsten mindestens 5 Jahre betreiben können, reichen die Anbieterinnen mit ihrem Angebot alle dafür benötigten, zusätzlichen Verträge für Lizenzen, Wartung etc. ein und rechnen sämtliche diesbezügliche Auf-wände in ihr Angebot mit ein.

Planung der Verwahrung Erkundungsgrubenbaue Tirpersdorf-Werda-Theuma-Lottengrün

Keine Frist angegeben
Veröffentlicht: 14.01.2026
Wismut GmbH

Vergabe-Nr.: 1237887-J66 Aufruf zur Interessenbekundung zu einer beabsichtigten Unterschwellenwertvergabe mit Binnenmarktrelevanz 1 Name und Adresse / Kommunikation / Öffentlicher Auftraggeber: 1.1 Name und Adresse: Wismut GmbH, Jagdschänkenstraße 29, Chemnitz D-09117, Deutschland, Telefon: +49 3718120-431, E-Mail: beschaffung@wismut.de, Fax: +49 3718120-430, Internet-Adresse(n): http://www.wismut.de, Adresse des Beschafferprofils: https://www.wismut.de/ausschreibungen-und-verkaeufe/ausschreibungen 1.2 Kommunikation: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen. Interessenbekundungen sind einzureichen per E-Mail an: beschaffung@wismut.de 1.3 Art des öffentlichen Auftraggebers: Die Wismut GmbH ist ein Unternehmen des Bundes in Sachsen und Thüringen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben. 2 Art der Leistung: Planungsleistung im Sinne von § 43 HOAI 2021 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke in den Leistungsphasen 1 - 3, 5 - 7 und optional in Leistungsphase 8 sowie Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 2 und 3 sowie optional in Leistungsphase 8 3 Bezeichnung: Planung der Verwahrung Erkundungsgrubenbaue Tirpersdorf-Werda-Theuma-Lottengrün 4 Leistungsort: 08606 Tirpersdorf, 08223 Werda, 08541 Theuma, 08527 Plauen 4.1 Örtliche Lage: Das Objekt liegt in den Gemarkungen Tirpersdorf, Werda, Theuma, Lottengrün und Tauschwitz. Adresse: 08606 Tirpersdorf, 08223 Werda, 08541 Theuma, 08527 Plauen 4.2 Liegenschaften zum Bearbeitungsgebiet: Bundesland: Sachsen; Landesdirektion: Sachsen; Kreis: Vogtlandkreis; Gemeinde: Gemeinden Tirpersdorf, Werda, Theuma und Plauen; Flurst.-Nr./Gemarkung: diverse Flurstücke der Gemarkungen Tirpersdorf, Werda, Theuma, Lottengrün und Tauschwitz 5 Beschreibung der Maßnahme: Im Projektgebiet Tirpersdorf-Werda-Theuma-Lottengrün (Teilbereich 2) sind Tagesöffnungen und tagesnahe Grubenbaue des Wismut-Altbergbaus aus der bergmännischen Erkundung der Südwest- bis Südflanke des Bergener Granits zusammengefasst, bei der kleinere Uranvorkommen und Mineralisationspunkte untersucht wurden. Das Bearbeitungsgebiet befindet sich im Vogtlandkreis. Der überwiegende Teil der Objekte liegt zwischen den Ortslagen Theuma und Tirpersdorf auf den gleichnamigen Gemarkungen. Daneben sind zwei Schürfe zwischen Werda und Kottengrün Gegenstand der Bearbeitung, sowie ein Schurf westlich der BAB 72/südlich der Stadt Plauen. Der Bearbeitungsumfang des Teilbereichs 2 umfasst unter anderem 16 der 17 Schürfe, welche in den 1960er Jahren von der Sächsischen Geologischen Erkundungsgruppe (SGEG) der SDAG Wismut im Umfeld der Südwestflanke des Lagerstättenbereiches Zobes-Bergen geteuft wurden. Erkundungsschurf 12/65 erreichte dabei mit 51,4 m die größte Teufe der SGEG-Schürfe. Gut die Hälfte der Erkundungsschürfe sind lediglich Klein- bis Flachschürfe mit 5 bis 16 m Teufe. Lediglich von einzelnen SGEG-Schürfen sind auch horizontale Auffahrungen bekannt. Die ebenfalls im Zuge dieser Erkundungsetappe der 1960er Jahre geteuften Schächte 386 und 391 sind dagegen für die Bearbeitung nicht relevant. Des Weiteren wurden drei Tiefschürfe aus den 1950er Jahren der Bearbeitung des Teilbereichs 2 zugeordnet: Schurf 37, Theuma Süd, Schurf 40, Theuma Nord, Schurf 42, Gemarkung Tauschwitz, westlich der BAB 72/südlich der Stadt Plauen. Unter Berücksichtigung des jetzigen Kenntnisstandes und der bisher erfolgten Verwahrungsarbeiten umfasst die Bearbeitung des Teilbereiches 2 „Verwahrung Erkundungsgrubenbaue Tirpersdorf-Werda-Theuma-Lottengrün“ 20 Objekte, die dem Wismut-Altbergbau zuzuordnen sind. Diese 20 Objekte sind bergschadenkundlich zu bewerten und es ist der aktuelle Handlungsbedarf abzuleiten. Bei der Ermittlung der anrechenbaren Kosten (Kostenannahme) wurden 12 Objekte berücksichtigt. Vorbehaltlich der konkreten bergschadenkundlichen Bewertung wird derzeit davon ausgegangen, dass für 8 von insgesamt 9 flacheren Erkundungsschürfen (Klein- und Flachschürfe mit einer Teufe bis 16 m) unter Berücksichtigung der Tagessituation kein konkreter Handlungsbedarf besteht. 6 Zielstellung: Erbringung von Ingenieurleistungen zur Planung der langzeitsicheren Verwahrung der vorhandenen verwahrungsrelevanten Tagesöffnungen und tagesnahen Grubenbaue des Wismut-Altbergbaues zur Beseitigung bzw. zur Verringerung der von diesen Grubenbauen ausgehenden Gefährdungen der Öffentlichen Sicherheit. Im Weiteren sind baubegleitende Ingenieurleistungen im Rahmen der Arbeiten zur langzeitsicheren Verwahrung der relevanten Grubenbaue zu erbringen. Im Zuge des Projekts „Teilbereich 2: Verwahrung Erkundungsgrubenbaue Tirpersdorf-Werda-Theuma-Lottengrün“ soll eine abschließende Bearbeitung der untertägigen bergbaulichen Objekte im Projektgebiet erfolgen. (Der Teilbereich 1 - Grubenbauverwahrung Grubenfeld Bergen ist nicht Gegenstand der hier abgefragten Bearbeitung.) 7 Leistungsinhalt: Planungsleistung im Sinne von § 43 HOAI 2021 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke in den Leistungs-phasen 1 - 3, 5 - 7 und optional in Leistungsphase 8 sowie nachfolgende Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 2 und 3 sowie optional in Leistungsphase 8: LPH 2 und 3: - 1 Pauschale Beschaffung Unterlagen; - 1 Pauschale Archivrecherche; - 1 Pauschale Bergschadenkundliche Bewertung; - 12 Stück Vermessung; - 1 Pauschale Befahrung der Schadstellen; - 1 Pauschale Beschaffung Zustimmung der Eigentümer; - 2 Stück Prüfung radiologische Situation; - 1 Pauschale Mitwirkung Genehmigungsanträge; Jeweils optional in LPH 8: - Voraussichtlich 6 Monate Örtliche Bauüberwachung; - 1 Stück Prüfen von Nachträgen; - 12 Stück Ingenieurgeologische Begleitung; - 12 Stück Baubegleitende Vermessung; - 1 Tag Videosondierung; - 1 Stück Abschlussdokumentation; - 28 Stunden Gleitende Projektierung 8 Geschätzte Baukosten: Werden in den Vergabeunterlagen benannt 9 Leistungszeitraum: Der voraussichtliche Leistungszeitraum ist von April 2026 (Beginn der Planungsleistung) bis September 2028 (Beendigung der Leistungen LPH 8, einschl. Besonderer Leistungen), vorbehaltlich der Übertragung der optionalen Leistungen. Der Leistungszeitraum der Örtlichen Bauüberwachung ist abhängig vom Beginn der Bauarbeiten und ist über deren gesamte Dauer erforderlich. Die Bauzeit wird mit 6 Monaten angenommen. 10 Frist zur Interessenbekundung: Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an der beabsichtigten Vergabe haben, teilen Sie uns dies bitte unter Angabe der Vergabenummer und Ihrer Kontaktdaten bis spätestens 28.01.2026 mit. 11 Hinweise: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Aufruf nicht um die Vergabe eines öffentlichen Auftrages handelt und die Interessenten nicht an ihre Interessenbekundungen gebunden sind. Es werden keine Kosten für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren erstattet. Ausführungsplanung (Tiefbau/ Straßenbau),Landschaftsbauplanung

Planung und bauliche Umsetzung zur energetischen Optimierung der Pumpstaion Gessental

Keine Frist angegeben
Veröffentlicht: 13.01.2026
Wismut GmbH

Vergabe-Nr.: 1242053-U67 Aufruf zur Interessenbekundung zu einer beabsichtigten Unterschwellenwertvergabe mit Binnenmarktrelevanz 1 Name und Adresse / Kommunikation / Öffentlicher Auftraggeber: 1.1 Name und Adresse: Wismut GmbH, Jagdschänkenstraße 29, Chemnitz D-09117, Deutschland, Telefon: +49 3718120-431, E-Mail: beschaffung@wismut.de, Fax: +49 3718120-430, Internet-Adresse(n): http://www.wismut.de, Adresse des Beschafferprofils: https://www.wismut.de/ausschreibungen-und-verkaeufe/ausschreibungen 1.2 Kommunikation: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Interessenbekundungen sind einzureichen per E-Mail an: beschaffung@wismut.de 1.3 Art des öffentlichen Auftraggebers: Die Wismut GmbH ist ein Unternehmen des Bundes in Sachsen und Thüringen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben. 2 Art der Leistung: Erbringung von Leistungen der Fachplanung der HOAI 2021 im Leistungsbild Technische Ausrüstung mit zugehörigen Besonderen Leistungen 3 Bezeichnung: Planung zur energetischen Optimierung der Pumpstation Gessental am Standort Ronneburg im Bereich Sanierung Ronneburg der Wismut GmbH 4 Leistungsort: 07580 Ronneburg 4.1 Örtliche Lage: Das Objekt liegt in Ronneburg, OT Grobsdorf. Adresse: Wismut GmbH, Bereich Sanierung Ronneburg, Pumpstation Gessental OT Grobsdorf, 07580 Ronneburg 4.2 Liegenschaften zum Bearbeitungsgebiet: Bundesland: Thüringen, Landesdirektion: Thüringen, Kreis: Greiz, Gemeinde: Ronneburg, Flurst.-Nr./Gemarkung: 31/Flur 1/Grobsdorf; Vergabe-Nr.: 1242053-U67 5 Beschreibung der Maßnahme: Die Wismut GmbH als Bergbausanierungsbetrieb ist ein Unternehmen des Bundes in Sachsen und Thüringen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben in den Sanierungsbereichen Aue, Königstein und Ronneburg. Aufgrund des Fortganges der Sanierungstätigkeiten ist für die weitere Entwicklung des Standortes Ronneburg eine Anpassung an die tatsächlichen bzw. zukünftigen Bedingungen unumgänglich. Aus dieser Notwendigkeit heraus ergeben sich neben dem Rückbau von Gebäuden/Anlagen, der Aufgabe ganzer Standorte inkl. Infrastruktur und Anlagen auch Umbau-, Optimierungs- und Neubaumaßnahmen. Die Wismut GmbH betreibt im Bereich Sanierung Ronneburg am Standort Ronneburg eine Wasserbehandlungsanlage (nachfolgend WBA bezeichnet) und umfangreiche Wasserhaltungsanlagen (nachfolgend WHA bezeichnet) zur Förderung und Behandlung kontaminierter Sicker-, Poren-, Gruben- und Oberflächenwässer mit anschließender Abgabe in den Vorfluter. Die technischen Anlagen, die für die langfristige Sicherstellung der Wasserfassung und Wasserbehandlung am Standort Ronneburg benötigt werden, sind für den Langfristbetrieb bis über das Jahr 2035 leistungsmäßig anzupassen, energetisch zu optimieren und widerstandsfähig gegen Schäden durch Vandalismus, Umwelt- und Klimaeinflüsse zu machen. Zu diesen Anlagen gehört die Pumpstation Gessental. Diese wird seit 2006 nahezu unverändert betrieben. Erweiterungen wurden nicht energetisch optimal ausgeführt. Die Lüftungs- und Klimatechnik konnte durch baulich bedingte Gegebenheiten nicht effizient eingesetzt werden. Für einen langfristigen Betrieb ist die Pumpstation aktuell energetisch ineffizient und muss ertüchtigt werden. 6 Zielstellung: Planung und bauliche Umsetzung zur energetischen Optimierung der Pumpstation Gessental. 7 Leistungsinhalt: Planungsleistungen gem. § 55 HOAI im Leistungsbild Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 - Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 3 - Lufttechnische Anlagen und 4 - Starkstromanlagen mit den Leistungsphasen 1 - 3 und optional 4 - 9 sowie nachfolgende Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 1, 2, 3 und 9; LPH 1: Bestandsaufnahme; LPH 2: Druckstoßberechnung; LPH 2: Energieeffizienznachweis; LPH 3: Betriebskostenrechnung; LPH 3: Wirtschaftlichkeitsnachweis; LPH 9 (optional): Überwachen der Mängelbeseitigung. 8 Geschätzte Baukosten: Werden in den Vergabeunterlagen benannt 9 Leistungszeitraum: Der voraussichtliche Leistungszeitraum ist von April 2026 (Beginn der Planungsleistung) bis September 2032 (Ende der Frist für Mängelansprüche der bauausführenden Unternehmen), vorbehaltlich der Übertragung der optionalen Leistungen. Die Ausführung der Bauleistungen ist im Jahr 2027/2028 geplant. 10 Frist zur Interessenbekundung: Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an der beabsichtigten Vergabe haben, teilen Sie uns dies bitte unter Angabe der Vergabenummer und Ihrer Kontaktdaten bis spätestens 16.01.2026 mit. 11 Hinweise: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Aufruf nicht um die Vergabe eines öffentlichen Auftrages handelt und die Interessenten nicht an ihre Interessenbekundungen gebunden sind. Es werden keine Kosten für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren erstattet. Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung)

Mit KI-Analyse

Alle Ausschreibungen auf einer Plattform

Kostenlos die größte Ausschreibungsdatenbank in DACH mit semantischer Suche durchsuchen. 100+ Plattformen.

Kostenlos starten

Häufige Fragen zu Schwellenwert

Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen zum Thema Schwellenwert aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nutzen Sie unsere intelligente Suchfunktion und Filter, um gezielt passende Aufträge zu finden.

Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.

Die Anforderungen variieren je nach Auftrag. Typischerweise werden Fachkenntnisse, Referenzprojekte ähnlicher Größe, entsprechende Zertifizierungen, Versicherungsnachweise und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit geprüft. Details finden Sie in den jeweiligen Vergabeunterlagen.

Mit Bidfix können Sie automatische Benachrichtigungen einrichten. Erstellen Sie ein kostenloses Konto und definieren Sie Ihre Suchkriterien. Sie erhalten dann täglich Updates zu neuen Ausschreibungen, die Ihren Anforderungen entsprechen – inklusive KI-gestützter Relevanzanalyse.

Die Dauer variiert je nach Verfahrensart. Offene Verfahren haben meist eine Angebotsfrist von 30-35 Tagen ab Veröffentlichung. Verhandlungsverfahren können mehrere Monate dauern. Die genauen Fristen sind in jeder Ausschreibung angegeben.