Die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG plant den Neubau einer Feuerwache in Darmstadt. Für die Fläche liegt eine Luftbildauswertung des KMRD Hessen vor. Auf der gesamten Fläche besteht Kampfmittelverdacht des Verursachungsszenariums Luftangriffe (Spreng- und Brandbomben). Der Kampfmittelverdacht für Bombenblindgänger besteht nach Einschätzung des KMRD Hessen bis in eine Tiefe von 5 m u. GOK. Vor Beginn der eigentlichen Baumaßnahme sollen im Rahmen einer Vorabmaßnahme die obersten Bodenschichten abgetragen werden. Davor soll aufgrund der Kampfmittelgefährdung die Gesamtfläche (ca. 30.000 m²) mithilfe einer Verfahrenskombination von Ferromagnetik und TDEM untersucht werden. Bis in eine Tiefe von 2,00 m u. GOK sollen verdächtige Störkörper geräumt werden. Für tiefer modellierte Verdachtspunkte ist vorab eine Abstimmung mit dem AG und dessen Fachbauleitung erforderlich. Im Baufeld befindet sich ein Schutthaufen, vermutlich aus Abbruchmaterial eines Hauses. Die Kampfmittelräumung soll hier im Rahmen einer Volumenräumung erfolgen. Ein Teil der Fläche (ca. 4.000 m²) wird derzeit als Lagerfläche genutzt, hier können Oberflächensondierung und Räumung erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Vor Beginn der Räumarbeiten werden die vorhandene Vegetation gemäht und auf der Fläche befindliche Bäume dicht oberhalb der Geländeoberkante gefällt. Im Rahmen der Räumarbeiten sollen auch die verbliebenen Wurzelstöcke entfernt werden. Derzeit geplant ist ein Leistungsbeginn für die erste Teilfläche (ca. 26.000 m²) ab Mai 2024 (nach Möglichkeit ab April 2024). Die zweite Teilfläche (ca. 4.000 m²) soll ab Ende 2024/Anfang 2025 sondiert und geräumt werden. Dies ist abhängig von dessen Weiternutzung als Lagerfläche.
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