Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben in Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz. Finden Sie lokale Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern.
Der Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz verzeichnet aktuell 3 aktive Ausschreibungen von insgesamt 100 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 39 Tsd. € bis 193 Tsd. €, bei einem Durchschnitt von 114 Tsd. €.
Die wichtigsten Branchen bei öffentlichen Vergaben in Trier-Saarburg sind Bauarbeiten (30%), Architektur & Ingenieurwesen (26%) und Transportmittel (8%). Weitere relevante Bereiche umfassen Reinigung & Umweltschutz und IT-Dienstleistungen.
Zu den aktivsten öffentlichen Auftraggebern in Trier-Saarburg zählen Verbandsgemeindeverwaltung Ruwer (14 Ausschreibungen), Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (10 Ausschreibungen) sowie DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16) (9 Ausschreibungen).
100 Ausschreibungen (Seite 1 von 10)
Erstellen von: -Biotoptypenkartierung -Faunistischer Kartierungen für einen Brücken-Ersatzneubau
Mittagsverpflegung für die Schulen am Schulzentrum in Schweich
Die gegenwärtigen Räumlichkeiten der Kindertagesstätte Holzerath befinden sich im Erd- und Untergeschoss des Gemeindehauses von Holzerath (Altbau). Im Obergeschoß (Dachgeschoß) verfügt die Ortsgemeinde über einen großen Versammlungs- und Gymnastikraum mit Küche und Sanitäranlagen, der von den Ortsvereinen und der Kita regelmäßig genutzt wird. Der Jugendraum befindet sich ebenfalls in diesem Obergeschoss. Andere Räumlichkeiten für Vereinsaktivitäten und Versammlungen stehen nicht zur Verfügung, sodass eine Erweiterung der Kita im Bestand gänzlich unmöglich ist. Zurzeit verfügt die Kita Holzerath über 4 Gruppen mit insgesamt bis zu 80 Plätzen, darunter eine provisorische Gruppe im Bewegungsraum (Untergeschoß). Die Kita hat noch eine befristete Betriebserlaubnis bis zum 31.12.2027. Ferner wurde als Teil der Übergangslösung vereinbart, dass die Kita als Ersatz für den Bewegungsraum im Untergeschoss bis auf Weiteres den Gemeindesaal im Dachgeschoss des Gebäudes nutzen kann. In den Bedarfsplanungsgesprächen, im März 2019 und Februar 2021, mit den Landes- und Kreisjugendämter wurde festgehalten, dass die dauerhafte Einrichtung einer 4. Gruppe zwingend erforderlich und die Gesamtkapazität auf insgesamt 95 (Kinder-)Plätze aufzustocken sei. Gefordert wurde des Weiteren die räumliche Trennung zwischen Kita- und Gemeindeflächen sowie separate Zugänge im Sinne der Inklusion und stark frequentierter Räume auf einer Ebene vorzuhalten. Die neuen räumlichen Gegebenheiten sollen den Anforderungen einer inklusiven Pädagogik und den Bedürfnissen aller Nutzer Rechnung tragen. Der neue Kita-Spielplatz soll auf einem Teil der großen befestigten Fläche (Erdgeschoss-Niveau) und den angrenzenden Grün- und Böschungsbereichen entsprechend der vorherrschenden Topographie gestaltet werden. Die Spielflächen im Freien sollen mit möglichst vielseitigen, vor allem natürlichen Spielangeboten ausgestattet und in die pädagogische Arbeit voll einbezogen werden. Spielgeräte sollen möglichst vielfältigen Anregungscharakter besitzen. Auf vorbeschriebener Basis sowie den sonstigen amtlichen Richtlinien, erarbeitete das mit der Gebäude- und Innenraumplanung beauftragte Architekturbüro einen mit allen bisherigen Beteiligten abgestimmten Vorentwurf (Leistungsphase 2 der HOAI) aus. Hieran sind die Fachplanungen auszurichten und zu bewerkstelligen. Energie- und Medienabrechnungen sollen nutzerdifferenziert ermittelbar sein. Für das Zuwendungsverfahren (Förderung und Bewilligungsverfahren) der geplanten Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen sind die Kostenermittlungsstufen (DIN 276) nach Umbau Bürgerhaus (UB) sowie Kita (UK), Erweiterung Bürgerhaus (EB) sowie Kita (EK), Umbau der gemeinschaftlich genutzten Bereiche des Bürgerhauses und der Kita (UBK) entsprechend der farblich angelegten Flächen in den den Vergabeunterlagen beigefügten Gebäudegrundrissen abzugrenzen. Die derzeit angenommenen Kosten (Kostenschätzung vom 04.02.2025) verteilen sich für die KG 500 wie folgt auf die vier Bauabschnitte: - Erweiterung Gemeindehaus: 93.958,80 EUR - Umbau Gemeindehaus: 0,00EUR - Erweiterung Kita: 149.809,61 EUR - Umbau Kita: 23.099,13 EUR Die prognostizierten Gesamtkosten für die Kostengruppe 500 betragen demnach 266.867,54 EUR. Die Kosten für "Umbau Gemeindehaus" sind in der Kostenschätzung "Erweiterung Gemeindehaus" enthalten. Bei allen Planungsleistungen ist bereits im Rahmen der Planung eine Aufteilung der Kosten in die vier Bauabschnitte Erweiterung Kita, Umbau Kita, Erweiterung Gemeindehaus und Umbau Gemeindehaus zu berücksichtigen, so dass die spätere Abrechnung und Mittelverwendung gegenüber den Zuschussgebern entsprechend vorgenommen werden kann.
Lieferung von Bauteilen für eine Schaper-Krupp-Brücke.
Lieferung der Fahrzeuge inclusive Aufbau
Das in den 80er Jahren errichtete Hallenbad in Saarburg wurde durch das Hochwasser 2024 überflutet und massiv beschädigt. Voruntersuchungen haben ergeben, dass aufgrund des Platzmangels im Bestand und der notwendigen Eingriffstiefe ein Ersatzneubau sinnvoller ist als eine Generalsanierung. Durch einen Kombibadbetrieb unter Einbeziehung des vorhandenen Frei- bades sollen die Voraussetzungen geschaffen werden das Bad zukünftig als Kombibad aus Hallenbad und Freibad zu betreiben. Um den besten Entwurf auf Basis des Raum- und Funktionsprogramms zu finden, wurde ein Realisierungswettbewerb durchgeführt. Nachdem abgeschlossenen RPW-Wettbewerb erfolgt nun das Verhandlungsverfahren mit dem 1. Preisträger.
Das Projekt "StudiWood Trier" umfasst die serielle Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und Aufstockung der bestehenden Studierendenwohnanlage Tarforst I-III aus den 1980er Jahren in unmittelbarer Nähe der Universität Trier. Die drei viergeschossigen Gebäude mit Flachdach und markantem S-förmigem Grundriss im Splitlevelsystem sind baulich und energetisch sanierungsbedürftig und entsprechen in ihrer heutigen Struktur und Ausstattung nicht mehr den Anforderungen an zeitgemäßes studentisches Wohnen. Ziel des Projektes ist die Schaffung von modernen, nachhaltigen und energieeffizienten Wohnplätzen für Studierende unter weitgehender Erhaltung der Bestandsstruktur. +++ Geplant ist die serielle Sanierung der Gebäudehülle durch den Einsatz vorgefertigter, großformatiger Holztafelelemente mit integrierten Fassaden und Fenstern. Ergänzend werden die Gebäude Haus 2 und Haus 3 in Holzbauweise erweitert. Um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, wird auf den Häusern 2 und 3 sowie dem Nordteil Haus 1 jeweils eine eingeschossige vollgeschossige Aufstockung in Holzbauweise realisiert. Die bestehenden Wohnformen werden zu zeitgemäßen Einzelapartments und Wohngemeinschaften umgebaut; die künftigen Wohnplätze werden entsprechend neu organisiert und erschlossen. Jede Wohneinheit erhält ein neues Bad, wo möglich als Fertignasszelle. Je Gebäudeabschnitt ist der Anbau eines Aufzugschachts in Massivholzbauweise vorgesehen. Die bestehende Energieversorgung wird vollständig erneuert; angestrebt wird der Energiestandard Effizienzhaus 55 für Bestand und Aufstockung. Nach Fertigstellung werden 194 moderne, überwiegend barrierefreie und komfortable Wohnplätze zur Verfügung stehen. +++ Seitens des Bauherrn wird großer Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gelegt. Dies zeigt sich insbesondere in der Verwendung nachwachsender und regionaler Baustoffe, u.a. der Verwendung von Kalamitätsholz (Schädlingsholz) aus heimischen Beständen sowie der Verwendung zertifizierter Hölzer mit Herkunftsnachweis über das System "Holz von Hier" oder gleichwertig. Für die Fassadenbekleidung kommt Kalamitätsholz in Eiche zur Ausführung. Durch diese Maßnahmen soll nicht nur der Energieverbrauch im Betrieb, sondern auch der ökologische Fußabdruck der Bauausführung erheblich reduziert werden. +++ Für das Projekt werden Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz aus dem Förderprogramm "Junges Wohnen" der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (Kredit 556, 557) in Anspruch genommen, sowie Fördermittel des Bundes aus dem Förderprogramm "Wohngebäude energieeffizient sanieren" der KfW für das Effizienzhaus 55 EE inkl. Tilgungszuschüssen für eine serielle Sanierung. Ein weiterer Förderbaustein subventioniert die Nutzung des Kalamitäts-Eichenholzes.
Das Projekt “SW Saarburg II“ sieht die Erneuerung der Stützwand von km 62,085 bis km 63,012 auf der VzG-Strecke 3230 von Saarbrücken nach Karthaus vor. Im Rahmen der Maßnahme werden zusätzlich die Oberleitungsmaste im Baubereich erneuert.
Das Projekt “SW Saarburg II“ sieht die Erneuerung der Stützwand von km 62,085 bis km 63,012 auf der VzG-Strecke 3230 von Saarbrücken nach Karthaus vor. Die Bauwerksinspektion zeigt für das im Jahre 1860 erbaute Bauwerk teilweise massive Schäden wie Risse, freiliegende Bewehrung und Ausbrüche verteilt über die gesamte Länge auf. Des Weiteren ist die Absturzsicherung bis auf 50 m am Bauwerksanfang auf der gesamten Bauwerkslänge vollständig korrodiert, stellenweise nicht mehr vorhanden, durchgerostet oder umgefallen. An mehreren Stellen sind die Geländerholme abgebrochen. Stellenweise befindet sich Bewuchs am Erdkörper unter der Stützwand des Bauwerks, der entfernt werden muss. Zudem besteht aus betrieblicher Sicht durch den nicht ausreichenden Sicherheitsraum zwischen dem linken Gleis und dem Geländer auf der Stützwand ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko. Das Bauwerk ist mittlerweile aufgrund der gravierenden Schäden in die Zustandskategorie 4 eingestuft. Da nach Einschätzung des Fachbeauftragten eine wirtschaftliche Sanierung bzw. Instandsetzung des Bauwerkes nicht mehr möglich ist und eine drohende Streckensperrung unbedingt zu vermeiden ist, soll die Stützwand im Bereich von km 62,085 – km 63,012 zeitnah erneuert werden. Aus der VP/ EP ist die neue Stützwand als eine Trägerbohlwand vorgesehen. Die gewählte Variante sieht eine Stützkonstruktion am Fuß des bestehenden Böschungspflasters vor, bestehend aus einer tiefgegründeten Trägerbohlwand mit vorgelagerter Gabionenwand, die als Kompensationsmaßnahme für die Versiegelung des Böschungspflasters dient. Der Rettungsweg verläuft links der Bahntrasse, während die Dammergänzung bis zur Trägerbohlwand mit einer Neigung von 1:3 hergestellt wird, um die Standsicherheit der Dammergänzung zu gewährleisten. Durch die Abflachung der Böschung und die Erhöhung der Abfanghöhe wird einem Abrutschen der Böschung auf der Gleitebene bzw. dem Böschungspflaster entgegengewirkt. Entlang der Böschungskante wird unmittelbar neben dem Rettungsweg ein Füllstabgeländer mit Einzelfundamenten errichtet. Die Trägerbohlwand verläuft entlang des Böschungsfußes und wird aus Doppel-U-Profilen mit Stahlbetonfertigteilen als Ausfachung ausgeführt. Abhängig von der erforderlichen Abfanghöhe sind Rückverankerungen vorgesehen. Die Gabionenwand wird unmittelbar vor der Trägerbohlwand angeordnet, wobei in den Bereichen der Träger und Rückverankerungen entsprechende Aussparungen vorgesehen sind, um die Zugänglichkeit zu den Ankerköpfen jederzeit zu gewährleisten. Die Gründung der Gabionenwand erfolgt auf einem 30 cm starken, frostsicher ausgeführten Stahlbetonfundament. Die neue Stützwand verläuft am Böschungsfuß der Bahnstrecke unmittelbar neben der Bundesstraße 51. Im Rahmen der Maßnahme werden zusätzlich die Oberleitungsmaste im Baubereich erneuert.
LV 06 Abhangdecken- und Trockenbauarbeiten
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