Öffentliche Ausschreibung

Vorzeitiger Anschluss von Kroppach an die Kläranlage Limbach und Anschluss von Müschenbach an Limbach

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Auftraggeber

Verbandsgemeindewerke Hachenburg

Wichtige Fristen

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Beschreibung

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg (VGWE) betreiben derzeit zwölf Kläranlagen (KA) mit Ausbaugrößen von 150 bis 8.000 Einwohnerwerten in ihrem Zuständigkeitsbereich. Geplant ist, die Anzahl dieser Anlagen in den kommenden Jahren auf drei Standorte zu reduzieren. Grundlage für diese Entscheidung ist eine Machbarkeitsstudie zur zukünftigen Abwasserreinigung der Verbandsgemeinde Hachenburg, die den Sanierungs- und Erneuerungsbedarf der einzelnen Kläranlagen analysierte und die Möglichkeit einer Zusammenlegung, auch unter Berücksichtigung interkommunaler Ansätze, prüfte. Für die Ortsgemeinden Limbach, Kroppach und Müschenbach wurde unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Aspekte die Stilllegung der vorhandenen Teichkläranlagen festgelegt. Aufgrund des stark sanierungsbedürtigen Zustands der Kläranlage Kroppach, besteht dringender Handlungsbedarf. Mit einem vorzeitigen (d.h. vor Inbetriebnahme der neuen Zentralkläranlage) Anschluss von Kroppach an die Bestandskläranlage in Limbach, soll die Situation entschärt werden. Im Zuge dessen soll auch die Planung des Anschlusses von Müschenbach an Limbach erfolgen. Die Machbarkeitsstudie sieht eine Druckleitung von Kroppach bis an den Anschlusspunkt in Astert vor. Von dort soll eine weitere Druckleitung zum Standort der alten KA Limbach führen. Für einen Anschluss von Müschenbach an Limbach kann laut Studie die bereits bestehende Druckleitung DN 125 durch Umkehrung des Fließweges umgenutzt werden, um das Abwasser aus Müschenbach zur Pumpstation Astert zu leiten. Ggf. könnte hierfür eine Nachblaseinrichtung zur Leerung der Unterbögen in der Druckleitung erforderlich werden. Von der Pumpstation Astert aus soll ein Verbindungssammler das Abwasser zum neuen Kläranlagenstandort befördern, welcher in der Zukunt auch das Abwasser von Kroppach abführen wird. Die beiden Kanäle, die von der Pumpstation Astert nach Limbach führen, sollen parallel im Doppelgraben verlegt werden. Nach Inbetriebnahme der neuen Kläranlage wird die Druckleitung für den vorzeitigten Anschluss von Kroppach stillgelegt und der Verbindungssammler in Betrieb genommen.

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