Die Stadt Gunzenhausen ist Träger der Stephani - Schule, einer Grund- und Mittelschule, Träger des Förderzentrums ist der Landkreis. Die Schule ist über die Jahre stetig gewachsen und besteht aus fünf Bauteilen aus verschiedenen Baujahren (ca. von 1933 bis 2000), sowie einer Sport- und Spielhalle und einer Turnhalle. . Bereits 2018 wurden erste Untersuchungen angestrengt, um den Anforderungen an den Brandschutz gerecht zu werden und eine energetische Sanierung zu thematisieren. 2019 wurde eine Machbarkeitsstudie begonnen, mit dem Ziel den notwendigen baulichen, quantitativen (Raumprogramm), qualitativen (Bestandsmängel und künftige Qualitätsstandards), technischen (EnEV/GEG, Akustik, Schallschutz) Umfang und gestalterische Zielsetzungen herauszuarbeiten, um diese letztlich als Grundlage für ein VgV Verfahren hinsichtlich der anstehenden Sanierung verwenden zu können. . Die Machbarkeitsstudie wurde coronabedingt nicht abgeschlossen, sie liegt den Ausschreibungsunterlagen daher in aktuellster Fassung von 06.2019, im Konzeptstatus bei. Die Inhalte sind u.U. mitunter überholt, können jedoch zur tiefergehenden Information herangezogen werden. In der Unterlage finden sich u.a. eine Baubeschreibung, eine Kosteneinschätzung, sowie ein fiktives Raumprogramm. Ein aktualisiertes Raumprogramm von 01.2023 liegt den Vergabeunterlagen ebenfalls bei. Es liegt außerdem die pädagogische Bedarfsermittlung Januar 2024 bei. . Die Architektenleistung wurde im März 2024 beauftragt, die Vergabeverfahren für ELT und HLS laufen parallel. . Mit diesem Vergabeverfahren sollen die Leistungsphasen 1- 6 des Leistungsbildes "Tragwerksplanung" für die Generalsanierung der Stephani-Schule Gunzenhausen vergeben werden. Die Planung hat in 3-D zu erfolgen. . Mit den Planungen soll im Anschluss an das Verfahren, ab 08.2024 begonnen werden. Die Dauer der Gesamtbaumaßnahme und die Anzahl der Bauabschnitte ist im Zuge der Vorentwurfsplanung zu erarbeiten. Ziel sollte immer sein, einzelne Bauabschnitte oder wesentliche Arbeiten auf in den Schulferien umzusetzen. Die Laufzeit des Vertrages kann aufgrund des frühen Projektstands noch nicht abschließend genannt werden. Die Maßnahme soll spätestens binnen 10 Jahren abgeschlossen sein. . Die vorliegende Grobkostenprognose liegt bei 35 Mio. EUR brutto. Für die Honorarabfrage liegen die Kosten der KG 400 liegen bei ca. ca. 7,2 Mio. EUR netto (HLS ca. 3,9 Mio. EUR, ELT ca. 3,2 Mio. EUR). Zugrunde gelegt wurde hierbei die Durchführung einer Generalsanierung. . Die Leistungen werden stufen- und bauabschnittsweise vergeben. Bis zur Genehmigungsplanung ist hierfür zunächst das komplette Projekt, danach sind die Bauabschnitte getrennt zu betrachten. Für die Honorierung werden alle Objekte zusammengefasst, die Abrechnung erfolgt bauabschnittsweise. Die Beauftragung weiterer Stufen setzt außerdem eine gesicherte Förderung/Finanzierung voraus.
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