Die Stadt Hürth plant die städtebauliche Entwicklung des "Alten Kreishausareals". Unter dem Projekttitel "AGORA Hürth" soll u.a. dort im Herzen der Stadt ein Gebäudeensem-ble mit Modellcharakter und als Aushängeschild für Stadt und Region entstehen. Gleichzeitig soll es sozialer Mittelpunkt der Stadt sein, wo Menschen leben, arbeiten, sich treffen, um sich auszutauschen und Wissen zu erleben - ein "Dritter Ort" mitten im Zentrum.
Es soll eine fundierte Projektidee (grundlegende Aussage zur Ausgestaltung der AGORA Hürth und ergänzender Angebote auf dem alten Kreishausareal) begründet werden und schließlich eine (erste) Einschätzung hinsichtlich der baulichen Umsetzung möglich sein, ehe eine weitere städtebauliche bzw. architektonische Befassung erfolgt. Das Nut-zungskonzept soll qualitativ und quantitativ Nutzungen, Nutzergruppen und Bedarfe er-mitteln, in qualitativ-funktionalen Zusammenhang bringen und verschiedene Lösungsansätze zur Umsetzung aufzeigen. Zudem sollen in Betrachtung des vorhandenen Gebäudebestandes auf dem Kreishausareal Szenarien bzw. Varianten für die bauliche Entwicklung bzw. Umsetzung aufgezeigt werden. Im Sinne des Förderprogramms und vor dem Hintergrund der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion im Bausektor (Stichwörter wie Bauwende, graue Energie, Kreislaufwirtschaft im Bau, etc.) soll hierbei nicht grundsätzlich ein dogmatischer Entweder-oder-Ansatz (Umbau vs. Neubau), sondern viel mehr lösungsorientierte und ggf. kombinierte Ansätze im Sinne des Projekterfolgs verfolgt werden.
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