Beschreibung
Erforderlich sind die Planungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für den Neubau des Schulerweiterungsbau an der Gemeinschaftsschule Mandelbachtal.
Prognostizierte steigende Schülerzahlen erfordern einen erhöhten Raumbedarf von 24 Klassen-bzw. Differenzierungsräumen, der in einem Schulerweiterungsbau abgebildet werden soll.
Der Saarpfalz-Kreis hat in Abstimmung mit der Schule einen an das pädagogische Konzept der Schule angepassten Entwurf für den Schulneubau geplant.
Auf dieser Basis soll am Schulstandort ein Schulneubau unter Berücksichtigung einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Planung entstehen.
Der Neubau wird westlich des bestehenden Hauptgebäudes auf einem Hanggrundstück errichtet.
An der Liegenschaft ist kaum noch zu überbauende Fläche frei, somit muss das Grundstück ziemlich ausgeschöpft werden.
Das neue Haus soll sich in den Hang eingliedern und mit dem Bestand ein Ganzes bilden.
Das stark abfallende Grundstück wird terrassenartig bebaut. Mit dem mittleren und dem unteren Geschoß wird mittels einer Stegkonstruktion ein Anschluss an das Hauptgebäude des Bestandes hergestellt.
Das Gebäude zeichnet sich durch starke Gliederungselemente aus, wie z.B. die Ausbildung eines Lernclusters auf jeder Ebene sowie eine Erschließungsachse in der Mitte des Gebäudes mit direktem Blickbezug in die Umgebung und direktem Ausgang auf das als Schulhof genutzte Dach.
Flächenkennwerte:
BGF rd. 2500 qm Schulneubau inkl. Pausenhalle
BRI rd. 9.571 cbm Schulneubau
BRI rd. 2.170 cbm Pausenhalle
Maßnahmenumfang:
Neubau über alle notwendigen Ausbaugewerke, wie z.B. Rohbau, Fenster, Fassade, Dach, Brandschutztüren, Innentüren, Trockenbauwände, Akustikdecken, Bodenbelags-, und Malerarbeiten, HLS-E, Aufzug und Gebäudeleittechnik.
Planungsleistung TGA (LPH 1-8), Planungsleistung Tragwerksplanung (LPH 1-6), Planungsleistung Brandschutz und weitere Planungsleistungen versch. Fachingenieure
Planungsleistungen Objektplanung (werden vom Techn. Immobilienmanagement ausgeführt)
Zeitrahmen:
Geplanter Beginn des Neubaus: ab Frühjahr 2025
Geplante Dauer der Maßnahme: bis Herbst 2027
Die Gesamtkosten KG 100 – 700 gem. DIN 276 werden derzeit auf ca. 10,5 Mio. EUR netto geschätzt.
Den Unterlagen zur Bekanntmachung ist eine detaillierte Projektbeschreibung einschl. Anlagen beigefügt.