Die Philippusstift Essen GmbH plant eine Konzentration ihrer Betriebsstätten für den somatischen Bereich am Standort Philippusstift. Der Standort Philippusstift gliedert sich momentan in die Bereiche Psychiatrie und So-matik. Um ein Baufeld für Erweiterungsbauten der Somatik zu schaffen, wird der Bereich der Psychiatrie an den Standort Marienhospital Altenessen verlegt und die entsprechenden Bauteile am Philippusstift rückge-baut. Für die Maßnahmen am Marienhospital erfolgen separate Ausschreibungen. Das neue Konzept sieht eine Bedarfsfeststellung von 420 Betten mit den Fachbereichen Chirurgie (Allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie), Geriatrie (mit geriatrischer Tagesklinik), Innere Medizin (Allgemeine Innere Medi-zin, Kardiologie, Gastroenterologie) und Neurologie vor. Zur Optimierung der inneren Funktionsabläufe werden bauliche Maßnahmen notwendig. Soweit möglich, werden bestehende Funktionen und Strukturen des Bestandes Philippusstift genutzt und durch einen Teil-Neubau, sowie partielle Umbauten funktional ergänzt, um den heutigen Anforderungen an ein somatisches Krankenhaus gerecht zu werden sowie einen zukunftsorientierten Betrieb zu gewährleisten. Das Gebäudekonzept beinhaltet zwei Gebäudeelemente: Zum einem einen kompakten Neubaukörper, zum anderen einen Verbindungsbaukörper, der die verschiedenen Bauteile miteinander zu einem Ringschluss vernetzt. Dadurch entwickelt sich der Gesamtbaukörper aus Neu- und Bestandsbau in eine moderne und ge-eignete Hofstruktur. Der Neubau ist im Vergleich zum Bestand ein Geschoss niedriger. Die neue Aufzugsgrup-pe und der Verbindungsgang jedoch werden bis in Ebene +4 geführt und ermöglicht optimale Erschließungs-wege vom neuen Haupteingang zum Bestand. Mit dem Erweiterungs-Neubau sollen folgende Hauptziele erreicht werden: - Schaffung eines zentralen Haupteingangs mit direkter Nähe zur ZNA, - Verlegung der Liegendkrankenvorfahrt und ZNA auf die Haupteingangsebene mit Zugang zur Radiologie und weiteren Funktionsbereichen, - Erweiterung der Bettenkapazitäten, insbesondere zur Verlagerung der Fachabteilung Geriatrie vom Standort Haus Berge, - Integration der bodengebundenen Rettung in den Neubaukörper und Schaffung einer Rettungswache, - Neubau Technikzentrale. Im Bestand wird neben Grundrissanpassungen und Umstrukturierungsmaßnahmen, welche in Form einer Teilsanierung durchgeführt werden, vor allem der Bereich Intensivstation erweitert und ein Ambulanter OP-Bereich neu geschaffen. Durch den Neubau und die Umstrukturierungen im Bestand wird die somatische Gesamtbettenkapazität auf 420 Betten erhöht. Der Erweiterungs-Neubau umfasst 6 Geschosse (2 UG, EG, 3 OG) mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von rd. 15.500 m². Die Umbaumaßnahmen im Bestand erstrecken sich auf rd. 8.600 m² BGF. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Verfahrensleitfaden.
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