Beschreibung
a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Große Kreisstadt Niesky; Bereich/Abteilung: Tiefbauverwaltung; Straße, Hausnummer: Muskauer Straße 20/22; Postleitzahl: 02906; Ort: Niesky; Land: DE; Telefon: +49 3588282653; Fax: +49 3588282681; Internet-Adresse: www.niesky.de; E-Mail: tiefbauverwaltung@niesky.de
b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
c) Angebote können schriftlich oder elektronisch abgegeben werden.
d) Art des Auftrages: Bauarbeiten am und im Fließgewässer unter Anwendung ing.-biologischer Bauweisen einschließlich Anwuchs- und Entwicklungspflege sowie Wegebauarbeiten
e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Niesky - Ortsteil See; Straße, Hausnummer: Ernst-Thälmann-Straße; Postleitzahl: 02906; Ort: Niesky; Land: DE
f) Art und Umfang der Leistung: Kurzbenennung der ausgeschriebenen Leistungen
- Mahd zur Baufeldfreimachung:
~ 25.5520 m²
- Fällung/ Rodung von Gehölzen:
~ 110 Stk.
- Abbruch Ufer- und Sohlverbau (teilweise unter Wasser):
~ 1.825 m²
- Abbruch Entwässerungsrohrleitung:
~ 270 m
- Erdarbeiten:
~ 2.000 m³ Oberboden
~ 5.000 m³ Unterboden
- Sicherungsbauweisen (ingenieurbiologischen Bauweisen, ohne Steine):
~ 975 m (u. A. Lebend- und Totfaschinen, Vegetationswalze, etc.)
~ 1.000 m² Steckhölzer
~ 130 Stk. (u. A. Weidensetzstangen, Wurzelstöcke, Buhnen, etc.)
~ 109 Stk. Bündelpflanzung
- Herstellung Bauwerke inkl. aller Erdarbeiten, Ausstattungen, Anschlüsse an bestehendes Gelände:
4 Stk. (als Haubenprofil)
- Pflanzenlieferung (gebietsheimisch):
~ 830 Stk.
- Ansaat (gebietsheimisch):
~ 4.000 m²
- 1 Jahr Fertigstellungspflege, 2 Jahre Entwicklungspflege inkl. Wässern
- Wegebau:
~ 2.300 m²
g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert
h) Aufteilung in mehrere Lose: nein
i) Ausführungsfristen: Beginn: 11.11.2024, Ende: 28.11.2025, Einbau aller Elemente der ing.-biologischen Bauweise während der Vegetationsruhe und bis spätestens 30.04.2025
j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Entfällt, da Nebenangebote zugelassen sind.
k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen. Nebenangebote sind zugelassen für die gesamte Leistung und nur in Verbindung mit einem Hauptangebot
l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3020811/zustellweg-auswaehlen.
m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt
n) entfällt
o) Frist für den Eingang der Angebote: 03.09.2024, 10:00 Uhr; Bindefrist: 21.10.2024
p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. Schriftliche Angebote (Papierform) sind zu richten an: siehe Buchstabe a).
q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch
r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. § 16 d VOB/A gilt entsprechend.
s) Eröffnungstermin: Datum: 03.09.2024, 10:00 Uhr; Ort: Große Kreisstadt Niesky - Stadtverwaltung - 02906 Niesky, Muskauer Straße 20/22 - Raum 103; Personen, die anwesend sein dürfen: bevollmächtigte Personen der Bieter
t) Sicherheiten: - nach § 11 VOB/B, bei Überschreitung der vereinbarten Vertragsfristen eine Vertragsstrafe in Höhe von 3 % der im Auftragsschreiben genannten Netto - Bausumme,
nach Tagen bemessen
- nach § 17 VOB/B, Vorlage einer Sicherheitsleistung in Höhe von 5 % der Brutto - Auftragssumme (Vertragserfüllung)
- nach § 17 VOB/B, Vorlage einer Sicherheitsleistung in Höhe von 3 % der vorläufigen Auftragssumme (Gewährleistung)
u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: es werden die Zahlungsbedingungen nach § 16 VOB/B vereinbart
v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: nicht angegeben
w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Aufgrund der Standortbedingungen, des Bauzeitraumes und der ausgewählten Bauweise (Einbau von ingenieurbiologischen Bauweisen) am fließenden Gewässer erwartet der Auftraggeber eine fachliche Eignung des Bieters, welche durch Einzelnachwiese erfolgt. Eine abrufbare Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. ist nicht ausreichend.
Zum Nachweis der fachlichen Eignung und Leistungsfähigkeit sind deshalb neben den allgemeinen Angaben gemäß Formblatt 124 zusätzlich auftragsbezogen gesonderte
Eignungskriterien zu erfüllen und in Form von Eigenerklärungen mit entsprechenden Bestätigungen von Auftraggebern (Referenzen) nachzuweisen.
Es wird in Bezug auf die zu vergebenden Leistungen von einer fachlichen Eignung und Leistungsfähigkeit ausgegangen, wenn die Bieter Referenzen mit folgenden
Wertungskriterien glaubhaft nachweisen können:
1). mindestens 1 Referenz zur:
- Renaturierung eines Fließgewässers mit dem Einbau von ingenieurbiologischen Bauweisen und
- mit der Mindesteingriffslänge von mind. 500 m und
- mind. 5.000 m³ Bodenbewegung und
- mind. 300 m Einbau von Lebend- und Totfaschinen, Vegetationswalze oder ähnlicher ingenieurbiologischer Bauweisen (Gewertet werden für dieses Kriterium
nur Bauweisen ohne Steine) und
- Baukosten über 300 T € netto und
- Fertigstellung der Baumaßnahme innerhalb der letzten fünf Kalenderjahre, bzw. zur Sicherung des ausreichenden Wettbewerbs werden auch einschlägige Bauleistungen berücksichtigt, die mehr als fünf, höchstens jedoch zehn Kalenderjahre, zurückliegen (§ 6 Absatz 2 Nr. 2 VOB/B)
Von den oben benannten Kriterien nach 1). müssen alle erfüllt sein. Für das Referenzprojekt ist eine Auftraggeberbescheinigung einzureichen.
und
2). mind. 2 Referenzen zur:
- Renaturierung eines Fließgewässers mit dem Einbau von ingenieurbiologischen Bauweisen und
- mit der Mindesteingriffslänge von mind. 200 m und
- mind. 2.000 m³ Bodenbewegung und
- mind. 100 m Einbau von Lebend- und Totfaschinen, Vegetationswalze oder ähnlicher ingenieurbiologischer Bauweisen (gewertet werden für dieses Kriterium
nur Bauweisen ohne Steine) und
- Baukosten über 200 T € netto und
- Bauumsetzung in den letzten fünf Kalenderjahren, bzw. zur Sicherung des ausreichenden Wettbewerbs werden auch einschlägige Bauleistungen berücksichtigt, die
mehr als fünf, maximal jedoch zehn Kalenderjahre, zurückliegen (§ 6 a Absatz 2 Nr. 2 VOB/A)
Von den benannten Kriterien nach 2). müssen alle erfüllt sein. Für die Referenzprojekte sind Auftraggeberbescheinigungen einzureichen.
Aus zeitlichen Gründen sind Eigenerklärungen bezüglich der o. g. Referenzen als vorläufiger Nachweis nicht ausreichend. Vielmehr müssen die jeweiligen Auftraggeberbescheinigungen bereits mit den Angebotsunterlagen vorgelegt werden, im Ausnahmefall können diese auf Anforderung des Auftraggebers nachgereicht werden. Bereits im Besitz des Auftraggebers stehende Nachweise sind lediglich zu benennen (§ 6 b Absatz 3 VOB/A).
Werden die unter 1). und 2). genannten Eignungskriterien in Form der geforderten Referenzen vom Bieter nicht glaubhaft und ausreichend vorgelegt, gilt die fachliche Eignung und Leistungsfähigkeit als nicht nachgewiesen und das Angebot wird bei der weiteren Wertung nicht mehr berücksichtigt.
x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: nach vorheriger Rüge beim Auftraggeber die Vergabeprüfstelle des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen ; Bereich/Abteilung: Referat 39 - Vergaberecht, Preisrecht, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit; Postleitzahl: 09105; Ort: Chemnitz; Land: DE; Internet-Adresse: www.lds.sachsen.de; E-Mail: post@lds.sachsen.de
Abbruch/ Rückbau,Landschaftsbau/ Außenanlagen,Erdbau ,Grünflächenpflege/ Grasmahd