Das ehemalige Kasernenareal Krampnitz wird zu einem neuen und integrierten Stadtteil der Landeshauptstadt mit lebendigen Wohnquartieren, standortgerechten Grün-, Spiel- und Freiflächen, wettkampftauglichen Sportflächen, sozialer Infrastruktur, Einrichtungen für Kunst und Kultur sowie Gewerbe- und Versorgungseinrichtungen entwickelt und so künftigen Bewohnern eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität bieten. In diesem Zusammenhang ist auch eine leistungsstarke Elektroerschließung und die Anbindung der Liegenschaft an die Kläranlage Satzkorn sicherzustellen. Zu diesem Zweck wurde das Trassenprojekt "Äußere Erschließung" aufgelegt. In diesem Projekt sind mehrere Trassen mehrerer Medien zusammengefasst. Die geplanten Leitungstrassen verlaufen durch sechs als geschützte Bodendenkmale in der Landesdenkmalliste erfasste Flächen. In diesen Arealen sind Zeugnisse der intensiven Geländenutzung aus mehreren ur- und frühgeschichtlichen Zeitperioden nachgewiesen. Es ist davon auszugehen, dass noch weitere, bisher unerkannte Bodendenkmale im Trassenverlauf im Boden vorhanden sein können. Einige Trassenbereiche werden auf Grund der topographischen Situation, der Lagebeziehungen zu bekannten archäologischen Fundplätzen und Hinweisen auf nicht genau zu lokalisierenden Altfunden nach gegenwärtigem Kenntnisstand als Bodendenkmalverdachtsflächen eingeschätzt. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Bindung von archäologischen Fachfirmen für zwei unterschiedliche Lose. Die bauvorbereitende archäologische Maßnahmen sollen für die geplanten Trassenverlegungen Baufreiheit schaffen und ein von archäologischen Befunden weitgehend freies Baufeld für die Übergabe an die Baufirmen sicherstellen.
Lose (2)
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