Im Klinikum Magdeburg muss die Zentrale Notaufnahme neu organisiert werden, um eine qualitativ hochwertige und flächendeckende pandemieresilliente Gesundheitsversorgung zu ermöglichen: Dazu soll ein Neubau (4.400 m² BGF) errichtet und anschließend die bestehende Notaufnahme (1.800 m² BGF) im laufenden Betrieb umgebaut werden. Die Kosten der Kostenschätzung KG 200-700 belaufen sich auf brutto 37,5 Mio. €
Das Notfallzentrum soll fünf Bereiche miteinander verbinden und eine umfassende Notfallversorgung (Stufe 3 mit Vorhaltung eines Hubschrauberlandeplatzes) beinhalten:
1. Errichtung der Zentrale Notaufnahme mit Ersteinschätzung der Patienten – im Neubau
2. Infektionsabteilung mit 24 Betten – im Neubau
3. Beobachtungsstation mit 9 Betten (gemäß G-BA-Richtlinien) – im Bestand
4. Sektorübergreifende Versorgung in einem Ambulanzbereich – im Bestand
5. Ambulantes Operieren – im Bestand
Aufgrund der Dringlichkeit der Maßnahme (begrenzter Zeitraum zur Nutzung von Fördermitteln) wurde 2024 eine Generalplanung LP 1-4 freihändig vergeben, um die Durchführbarkeit der medizinischen Zielstellung und deren Finanzierbarkeit zu prüfen. Die daraus resultierende EW Bau wird aktuell erarbeitet. In Abstimmung mit dem Zuwendungsgeber werden nunmehr die noch verbleibenden Leistungen der LP 5-9 europaweit wiederum als Generalplanung ausgeschrieben.
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