Das EDP-Projekt ETCS Passau-Nürnberg ist Teil des European Deployment Plan (EDP) der EU und befindet sich auf dem TEN-Korridor Rhein-Donau. Im Rahmen des EDP-Projekts wird die Erstausrüstung mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS in der Anwendungsstufe L2 auf dem Streckenabschnitt Passau Grenze nach Nürnberg geplant.
Für die ETCS-Ausrüstung zwischen dem Grenzübergang D/A Passau und Nürnberg-Feucht wird der Neubau von sieben Stellwerksmaßnahmen notwendig. Der Streckenabschnitt wurde in vier Projektabschnitte und zwei Baubereiche untergliedert.
Gegenstand der Vergabe 21FEI56350 sind die Planungsleistungen für die nachfolgend genannten Projektabschnitte. Die beiden Projektabschnitte bilden den Baubereich PA 01/02.
Projektabschnitt 01 – Baustufe 1 – PA 01 Passau Grenze
ETCS-Ausrüstung mit L2mS (SRS 3.6.0) auf 15,4 km (D) + 1,8 km (A),
mit IBN 12/2028 und beinhaltet die Stellwerksmaßnahmen Passau Hbf und Schalding.
Projektabschnitt 02 – Baustufe 2 – PA 02 Unterzentrale Plattling
ETCS-Ausrüstung L2mS (SRS 3.6.0) auf 90,49 km, mit IBN 12/2028 und beinhaltet die Stellwerksmaßnahmen Sandbach und Vilshofen.
Die Zusammenfassung des Projektabschnitts PA 01 Passau Grenze und des PA 02 Unterzentrale Plattling zum Baubereich PA 01/02 ist auf Basis der Stellwerkstechnologie für die
Stellbereiche der bestehenden und zukünftigen Unterzentralen sowie der zukünftigen ETCS-Steuerzentralen erfolgt.
Der Baubereich PA 01/02 umfasst den gesamten Stellbereich der Unterzentrale Plattling, von Passau Grenze bis Mangolding. Zukünftig werden alle zu steuernden Schienenfahrzeuge aus dieser einen ETCS-Steuerzentrale überwacht und gesteuert. Die grundsätzliche Konzeption der ETCS-Steuerzentralen auf der Strecke basiert auf den zu steuernden Schienenfahrzeugen nach der Prognose des BVWP 2030.
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