Die Metropole Ruhr hat den Wettbewerb für die Internationale Gartenausstellung (IGA) unter der Leitfrage: "Wie wollen wir morgen leben?" für das Jahr 2027 gewonnen. Im Zuge dieser Maßnahme soll unter anderem der Kultushafen in Duisburg in Teilbereichen in einen öffentlichen Freiraum
umgestaltet werden.
Das Freiraumkonzept sieht einen Gewässerausbau vor, weshalb eine wasserrechtliche Genehmigung
erforderlich ist. Diese beinhaltet als Nebenbestimmung vorlaufende Artenschutzmaßnahmen zum
Schutz der an den Hafenböschungen vorkommenden Mauereidechsen.
Der Kultushafen befindet sich rechtsrheinisch zwischen den Ortsteilen Hochfeld und Wanheimerort
auf Höhe des Rheinkilometers 774,25.
Er teilt sich die Hafeneinfahrt mit dem Südhafen. Im Norden grenzt der Kultushafen an den
RheinPark. Hier verlaufen Eisenbahngleise von der rrh. gelegenen Kupferhütte kommend. Auch
südlich des Hafenbeckens sind Gleise vorhanden. Am nordöstlichen Ende des Hafens mündet
stirnseitig der verrohrte Dickelsbach über ein abtreppendes Auslassbauwerk in das Hafenbecken.
Darüber liegend befindet sich eine derzeit noch gewerblich genutzte, gepflasterte Fläche. Die
Böschungsbereiche des Kultushafens sind mit 1:1,2 bis 1:1,35 relativ steil mittels Betonwerksteinen
hergestellt worden.
Derzeit ist der Hafenbereich für die Öffentlichkeit unzugänglich und wird in Teilen gewerblich
genutzt. Eine Erschließung mit motorisiertem Verkehr ist über die im Süden angrenzende
Dachsstraße möglich. Der Baubereich im Kultushafen ist Eigentum der Stadt Duisburg, der restliche
Hafenbereich gehört der Duisburger Hafen AG bzw. "Duisport".
Der Platzbedarf ist ausreichend, um die Baumaßnahme uneingeschränkt umsetzen zu können.
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